Bella POV
Da ich heute meinen wohl verdienten freien Tag hatte, nutzte ich meine freie Zeit dazu, um in den Supermarkt zu gehen, damit ich unseren Kühlschrank wieder auffüllen konnte.
Nessie war noch in der Schule und sobald sie nach Hause kam, wollte ich ihr eine schöne warme Mahlzeit kochen.
Ich hatte nicht oft die Gelegenheit dazu.
Wenn sie sonst von der Schule kam, arbeitete ich noch und so musste Nessie für sich selbst etwas kochen oder bestellen.
Heute sollte es aber nicht so sein.
Ich parkte meinen alten VW Golf auf den Parkplatz des Supermarktes, griff nach meinem Einkaufskorb auf dem Rücksitz und schlenderte in das Land der Lebensmittel hinein.
Gerade als ich an dem zweiten gang vorbei lief, stutzte ich.
Hatte ich etwa schon Halluzinationen?
Ich lief noch einmal drei Schritte zurück, damit ich einen besseren Blick auf den Gang haben konnte.
Brauchte ich vielleicht eine Brille?
Nein, mit mir war anscheinend alles in Ordnung.
Aber irgendetwas an diesem Bild stimmte nicht.
Da stand er doch tatsächlich.
Mr. Edward Cullen. Emilys Vater.
Der Vater der besten Freundin meiner Tochter stand höchstpersönlich in einem stinknormalen Supermarkt.
Ein Supermarkt, der nur Billigware verkaufte.
Ein Supermarkt, in den Leute wie Mr. Cullen niemals einen Fuß hineinsetzen würden.
Als ich genauer hinsah, konnte ich erkennen, was ihn wohl hierher getrieben hatte.
Wie hätte es auch anders sein sollen?
Kurz dachte ich darüber nach, einfach weiter zu gehen und so zu tun, als hätte ich ihn gar nicht gesehen.
Aber nachdem, was mir Nessie erzählt hatte, weshalb Emily sie angerufen hatte, konnte ich mein Gewissen nicht ignorieren.
Irgendwie tat er mir ja schon leid.
Und das war es, was mir den Anstoß gab, auf ihn zuzugehen.
Seufzend griff ich nach dem Henkel meines Einkaufkorbes und verfluchte mich jetzt schon dafür, dass ich es überhaupt gewagt hatte, einen Blick in diesen Gang zu werfen.
Mr. Cullen schien mich gar nicht zu bemerken.
Er war viel zu vertieft darin sich die verschiedenen Alkoholsorten anzusehen, die der Billig-Supermark zu bieten hatte und vor sich hin zu fluchen, dass er wohl nichts mehr um sich herum bemerkte.
Als ich näher kam, konnte ich einen besseren Blick auf ihn werfen.
Zwar sah ich ihn momentan nur von der Seite, aber auch so konnte ich die dunklen violetten Ränder erkennen, die sich unter seinen Augen abzeichneten und einen leichten Ansatz eines Bartes konnte man auch erkennen.
Hätte ich nicht schon die Bekanntschaft mit ihm gemacht und würde er nicht so verdammt fertig aussehen könnte man sogar sagen, dass er ein durchaus attraktiver Mann war.
Er bemerkte mich immer noch nicht, als ich neben ihm zum Stehen kam, also räusperte ich mich, damit ich so seine Aufmerksamkeit auf mich ziehen konnte.
Als sein Kopf daraufhin allerdings ruckartig in meine Richtung schoss und er, sobald er mich erkannt hatte, die Augen noch mehr zusammen kniff wünschte ich mir, dass er mein Räuspern doch lieber überhört hätte.
Noch mehr wünschte ich mir, dass ich mein Gewissen einfach ignoriert hätte, aber dann wäre ich mir selbst für den Rest des Tages, der Woche oder sogar für den Rest meines Lebens schäbig vorgekommen.
Also würde ich das jetzt trotz aller meiner Bedenken auf mich nehmen und mich nicht von seinem Blick und seiner drohenden Haltung einschüchtern lassen.
Ich wandte meinem Blick von ihm ab, sah mir das Regal an vor dem er stand und beäugte die verschiedenen Whisky Flaschen.
Natürlich hatte ein Supermarkt wie dieser nicht ausreichend Auswahl im Angebot, was Mr. Cullen eindeutig zu missfallen schien.
Ich nahm eine Flasche aus dem Regal und wusste durch Jake, dass dieser Whisky wirklich gut sein sollte.
Aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen, wie Mr. Cullen mich wieder kritisch beäugte, ehe ich ihm die Flasche entgegenhielt.
„Der ist gut, Sie sollten diesen kaufen“, sprach ich und versuchte mir ein Lächeln aufzuzwingen.
Seine grünen Augen bohrten sich in meine, wanderten hinab zu der Flasche und zu dem Regal herüber, damit er den Preis unter die Lupe nehmen konnte.
„Der kostet nur verdammte zwölf Dollar“, fing er an zu motzen und raufte sich die Haare, als ob die Tatsache, dass der Whisky in seinen Augen so billig war, eine Katastrophe wäre.
Dabei wäre mir das schon wieder zu teuer gewesen.
So sah man mal wieder, wie unterschiedlich unsere Lebenseinstellungen doch waren.
Wahrscheinlich gab er für einen Wocheneinkauf genauso viel aus, wie ich für eine Monatsmiete bezahlen musste.
„Das Beste, was Sie hier kriegen können“, versuchte ich es weiterhin in einem freundlichen Ton, immer noch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Ohne ein Wort nahm er mir die Flasche aus der Hand und nahm sie genauer unter die Lupe.
Als ob er so besser abschätzen könnte, ob ich mit meiner Aussage recht behielt, dass dies der Beste Whisky hier war.
„Nessie hat mir erzählt was vorgefallen ist“, wagte ich mich es ihm zu sagen und betrat somit die Höhle des Löwen.
Der hungrige Löwe namens Edward Cullen.
Seine Augen ließen von dem Etikett auf der Whiskeyflasche ab, nur damit er seinen Blick wieder auf mich richten konnte und mich mit imaginären Feuerbällen attackierte.
Na das konnte ja jetzt wirklich lustig werden.
„Wer ist Nessie?“, fragte er mich mit gerunzelter Stirn.
Nun war ich diejenige, die ihn mit zusammengekniffenen Augen ansah und hätte ich es gekonnt, hätte ich lauter Giftpfeile auf ihn geworfen.
„Vanessa, meine Tochter. Sie erinnern sich? Groß, braune Haare, braune Augen, die beste Freundin ihrer Tochter…“
Würde ich den Korb nicht noch in meinen Händen halten, hätte ich demonstrativ meine Arme vor meiner Brust verschränkt.
Plötzlich wurde sein Gesichtsausdruck weicher, irgendwie trauriger und beschämt senkte er seinen Blick.
„Es… Hören Sie, es tut mir leid. Ich bin nur…“, versuchte er mir zu erklären, aber ich schnitt ihm das Wort ab.
„Schon okay, Sie brauchen mir nichts zu erklären.“ Das Lächeln, welches ich diesmal auf meinen Lippen trug, war ein echtes.
Niemals hätte ich gedacht, dass eine Entschuldigung jemals seine Lippen verlassen würde.
Und noch viel weniger hätte ich gedacht, dass er mein Lächeln leicht erwiderte, was mich wirklich mehr als nur verwirrte.
„Wollen Sie vielleicht darüber reden?“, bot ich mich an, damit er seinen Kummer wenigstens nicht im Alkohol ertrank.
Schließlich half ihm das nicht, die Situation mit Emily wieder hinzubekommen.
Mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck sah er mich an und runzelte die Stirn, sagte aber nichts dazu.
Anscheinend war er verwundert darüber, dass ich ihm dieses Angebot machte.
„Hier in der Nähe gibt es ein Diner, wo man sich ungestört unterhalten kann“, versuchte ich ihm wenigstens so eine Antwort entlocken zu können.
„Warum tun Sie das?“, fragte er mich neugierig und sah mich forschend an.
„Warum sollte ich das nicht tun, Mr. Cullen?“, stellte ich sofort die Gegenfrage.
Eigentlich war es eine berechtigte Frage, warum ich das tat.
Es tat mir einfach leid, ihn hier so zu sehen.
Er musste schon sehr verzweifelt sein, wenn jemand wie er in einen Billig-Supermarkt rein spaziert kam und sich hier etwas kaufen wollte.
Besonders wenn es sich bei diesem Etwas um Alkohol handelte.
„Nun ja…“, murmelte er und kratze sich verlegen am Hinterkopf.
„Ich war nicht besonders nett zu Ihnen“, sagte er daraufhin und sah mich aus seinen grünen Augen entschuldigend an.
Na immerhin wusste er, dass er mit seinem Verhalten mir gegenüber nicht gerade eine Goldmedaille verdienen würde.
Das war doch schon einmal ein Anfang.
Ich wusste nicht, was ich auf seine Aussage sagen sollte, wie ich reagieren sollte, also ignorierte ich es versuchte das Gespräch voran zu treiben.
Wenn er damit einverstanden wäre, könnte man sich immer noch im Diner darüber unterhalten.
Ein Nicken seinerseits gab mir zu verstehen, dass er nichts dagegen einzuwenden hatte.
Ich lächelte, froh darüber, dass er so kooperativ war und nahm ihm die Flasche Whisky aus der Hand, damit ich sie wieder in das Regal stellen konnte.
Geschockt und verwirrt sah er mich an.
Kein Wunder, schließlich hatte ich ihm eben gerade noch genau diesen Whisky empfohlen.
„Die sollte lieber hier bleiben“, antwortete ich auf seinen fragenden und verwirrten Gesichtsausdruck.
Das war es dann erst einmal für mich, was das Einkaufen anging.
Da auch ich erst vorhin den Laden betreten hatte und im ersten Gang nichts war, was auf meiner Einkaufsliste stand, hatte ich nur einen leeren Korb in meinen Händen.
Als ich mich umdrehte, damit ich den Supermarkt auf dieselbe Art und Weise verlassen konnte, wie ich ihn betreten hatte, merkte ich, dass Mr. Cullen sich nicht von der Stelle gerührt hatte.
Also drehte ich mich wieder zu ihm um und sah, wie er verwirrt seine Stirn runzelte.
Was hatte er denn nun schon wieder für ein Problem?
„Müssen Sie nicht noch Ihre Einkäufe erledigen?“, fragte er mich auch schon, als ob er wüsste, was ich mich gerade gefragt hatte.
Nun, besonders schwer zu erraten wäre es auch nicht gewesen.
„Dafür ist später auch noch Zeit“, antwortete ich ihm und nur wenige Sekunden später bewegte er sich auch schon von der Stelle.
Es war ein komisches Gefühl, mit ihm durch den Supermarkt zu schlendern, hinaus auf den Parkplatz.
Ich hatte zwar erst vor kurzem die Bekanntschaft mit ihm gemacht, aber trotzdem fühlte es sich sehr seltsam an.
Beim ersten Aufeinander treffen hatten wir uns nur angekeift und nun war ich dabei mit ihm in einen Diner zu gehen, damit wir uns über seine Situation unterhalten konnten.
Ob das wirklich so gut ging, wie ich es mir ausgemalt hatte?
Ich hoffte es sehr…
Schließlich wollte ich nur helfen.
Als wir den Supermark verließen und somit auf dem Parkplatz traten, wies ich Mr. Cullen an, dass er kurz warten sollte und ich schnell wieder zurück sein würde.
Ich lief zu meiner kleinen Schrottkiste, die Mr. Cullens Auto wahrscheinlich zum Frühstück verspeisen würde und warf den Korb wieder auf die Rückbank.
Es dauerte etwas, bis sich meine alte Klapperkiste wieder schließen ließ und ich mich wieder auf dem Weg zurück zu Mr. Cullen machen konnte, der hoffentlich noch an Ort und Stelle stehen würde, wo ich ihn zuletzt gesehen hatte.
Und tatsächlich, da stand er noch.
Seine Hände in die Taschen seiner schwarzen Anzugshose vergraben.
Das hellblaue Hemd welches er trug, hing schlaff über seine Hose und dadurch, dass seine Hände in seinen Hosentaschen waren, wurde der Stoff des Hemdes etwas aufgerafft.
Dieses Erscheinungsbild war ein ganz anderes als das, welches ich auf dem Flur der Schule kennen gelernt hatte.
Dort hatte er einen sauberen Anzug getragen, inklusive Jackett und Krawatte und das Ende des Hemdes verschwand in seiner Hose... der typische Geschäftsmann eben.
Ich wusste nicht als was er arbeitete, aber mir war klar, dass es etwas bedeutsames sein musste.
Etwas, womit er natürlich erfolgreich war und viel Geld damit verdiente.
„Also dann wollen wir mal“, sagte ich zu Mr. Cullen, als ich ihn erreicht hatte.
Seine Reaktion war lediglich die, dass er mich wieder einmal mit gerunzelter Stirn ansah und sich nicht von der Stelle bewegte.
Ich seufzte frustriert, denn so langsam bekam ich das Gefühl, als ob ich mit einem kleinen Jungen unterwegs war und nicht mit einem erwachsenen Mann.
Oder benahmen sich erwachsene Männer genauso wie kleine Jungen?
Wenn es um so etwas ging, hatte ich nur zwei Vergleichsmöglichkeiten.
Meinen Dad und Jacob.
Und auf beide würde dieser ‚kleiner Junge’ Vergleich durchaus zutreffen.
„Nehmen wir nicht das Auto?“, fragte er mich auch schon und erklärte mir somit auch sein Verhalten.
Ich lächelte kurz ehe ich zu einer Antwort ansetzte.
„Es ist gleich um die Ecke“, bemerkte ich nur und lief voraus in der Hoffnung, dass er mir folgen würde, was er letztendlich wirklich tat.
Hinter mir hörte ich Schritte, die nur von ihm kommen konnten und schon nach wenigen Augenblicken liefen wir nebeneinander her.
Stillschweigend.
Keiner von uns sagte auch nur ein Wort.
Nach nur einem fünfminütigen Fußmarsch erreichten wir das Diner.
Es war ein seltsames Gefühl, den Laden mit Mr. Cullen zu betreten.
Er passte einfach nicht hier rein, so in etwa wie wenn sich eine Katze und ein Hund paaren würden… es war unnatürlich.
Ich bemerkte sofort, wie auch Mr. Cullen sich in seiner Haut nicht ganz wohl fühlte, aber ich ignorierte das.
Hier war der perfekte Ort dafür und außerdem hatte ich hier Heimvorteil, falls diese ganze Geschichte doch noch ausarten würde.
„Bella“, hörte ich die Stimme von Alexis, als ich zusammen mit meiner Begleitung durch die Tür ging.
Alexis war eine der Kellnerinnen hier und sie war diejenige die mich immer bediente, wenn sie Schicht hatte.
„Eine ungewöhnliche Zeit für dich um hier zu sein.“
Sie blieb vor uns stehen und ich bemerkte sogar noch aus dem Augenwinkel, wie meine männliche Begleitung seine Augenbrauen hob.
Hier verbrachte ich immer meine Mittagspausen und war mittlerweile schon zu einem gern gesehenen Stammgast geworden.
Zwar lebte ich erst seit gut einem Jahr hier in Chicago, hatte mich aber schon nach kurzer Zeit hier sehr gut eingelebt.
Ich erklärte Alexis, dass ich den heutigen Tag frei hatte und nachdem die üblichen Formalitäten geklärt worden waren, führte Alexis uns zu einem Tisch.
„Hier gib es die besten Pancakes“, wandte ich mich nun wieder an Mr. Cullen, nachdem Alexis wieder nach hinten verschwunden war, damit sie uns Zeit für unsere Bestellungen geben konnte.
Wir hatten uns gerade hingesetzt, als ich diese Worte ausgesprochen hatte.
Ich konnte diese Stille einfach nicht mehr ertragen, also empfahl ich ihm etwas von der Karte.
Das war doch nett, oder?
Ein richtiges Gespräch könnten wir sowieso erst dann Anfangen, sobald wir ihr unsere Bestellungen mitgeteilt hatten.
Ohne Unterbrechungen.
Jedenfalls bis das Essen dann kommen würden, aber solange wollte ich mich auch nicht mit Smalltalk aufhalten wollen.
Die Situation war ja jetzt schon angespannt genug.
„Dann werde ich die Pancakes mal probieren“, erwiderte er nur und legte seine Hände auf dem Tisch ab.
Mit großen Augen sah ich ihn an, er allerdings starrte nur aus dem Fenster, an dem wir saßen.
Kein Rumgejammer, dass er ein Restaurant wie dieses unter normalen Umständen nicht betreten würde?
Kein Protest, dass er doch lieber selbst in die Speisekarte blicken wollte, bevor er etwas bestellte?
Dass er überhaupt schon etwas hier bestellte überraschte mich schon.
Entweder war Mr. Cullen mit seinen Nerven völlig am Ende, oder er war doch nicht so schlecht, wie ich anfangs vermutet hatte.
„Also, erzählen Sie mir, warum Sie sich am frühen Morgen schon betrinken wollten“, fing ich das Gespräch an, nachdem Alexis unsere Bestellungen aufgenommen hatte.
Mit einer Augenbraue in die Höhe geschoben sah er mich skeptisch an.
„Ich dachte Sie wüssten es“, gab er nur von sich und sah mich mit einem Blick an, den ich nicht genau definieren konnte.
Allerdings würde ich diesem Blick nicht nachgeben, also straffte ich meine Schultern und erwiderte ihn.
„Ich würde es gerne von Ihnen hören“, antwortete ich ihm in einem leicht zickigen Tonfall.
Mir gefiel es nicht, wie er mit seinen Mitmenschen umging und am wenigsten hatte mir gefallen, wie er mit seiner eigenen Tochter umgegangen war.
Mr. Cullen musste lernen, dass er sich so nicht benehmen konnte.
Vielleicht war der erste Schritt getan.
Vielleicht konnte ihm Emilys vorzeitiger Auszug dabei helfen, diese Angewohnheit abzulegen.
Vielleicht konnte auch ich ihm genau hier und jetzt dabei helfen.
Für Emily.
Denn so wie es jetzt war ging es eindeutig nicht weiter.
„Emily ist für eine Weile zu meinen Eltern gezogen“ erklärte er mir, senkte seinen Blick und starrte auf die Tischplatte vor ihm.
Die selbstbewusste Haltung die er zuvor angenommen hatte, fiel nun in sich zusammen.
Ich sagte nichts dazu.
Er sollte es von allein sagen, mir alles von sich aus erzählen und nicht, weil ich ihn mit Fragen löcherte.
Schließlich hatte ich ihn nicht gezwungen, mit mir zu reden.
Ich hatte ihm ein Angebot gemacht und es lag an ihm, dieses anzunehmen oder abzulehnen.
Er hatte den ersten Schritt getan und es angenommen, also musste er nur noch über seinen Schatten springen und mir seine Version der Geschichte erzählen.
Wenn er denn wollte…
„Es hat vor ungefähr einem Jahr angefangen…“
Mit einem leeren Blick starrte er immer noch gedankenverloren auf die leere Tischplatte vor ihm.
„Sie war nicht immer so, wissen Sie? Früher hatten wir sogar ein richtig gutes Verhältnis, auch wenn ich nicht immer zu Hause war. Aber dann…“, er stoppte in seiner Erzählung und sah wieder auf.
Ich hielt die Luft an, als ich in seine grünen Augen sah.
Sie drückten den puren Schmerz aus.
Bei meiner ersten Begegnung mit Mr. Cullen hatte ich es beinah nicht für möglich gehalten, dass er so empfinden könnte.
Wie sehr ich mich doch geirrt hatte…
Warum war ich nicht darauf gekommen, dass das alles nur eine Fassade war?
Was war passiert, dass er sich diese Fassade, diese undurchdringliche Maske aufgebaut hatte?
Nein, undurchdringlich konnte ich nicht sagen, denn schließlich gab er mir gerade ein Stück von sich selbst preis und das musste ich ihm hoch anrechnen!
„Sie hat angefangen Probleme zu machen. Sie wissen schon, schwänzen, schlechte Noten und einmal hat sie sogar einen Lehrer beschimpft. Ich bin froh, dass Emily neulich nur suspendiert wurde und sie nicht von der Schule geschmissen wurde“, redete er sich etwas in Rage und seine Augen sahen so intensiv in meine, dass ich seinen Schmerz praktisch fühlen konnte.
„Also musste ich strenger zu ihr werden, aber Emily schien das gar nicht zu interessieren. Sie wurde mir gegenüber immer zickiger und irgendwann hat sie sogar aufgehört mich Dad zu nennen… aber das haben Sie neulich ja alles selbst mitbekommen.“
Er versuchte mich anzulächeln, allerdings blieb es auch nur bei dem Versuch.
Dieses so genannte Lächeln glich eher einer Grimasse.
Ich konnte mir nicht einmal annähernd vorstellen, was Mr. Cullen durchmachen musste.
Durch Nessie wusste ich, dass Emilys Mutter bei der Geburt verstorben war, also musste Mr. Cullen Mutter und Vater ersetzen.
Und um ehrlich zu sein wüsste ich nicht, wo ich heute stehen würde, wenn ich Jacob nicht hätte.
Nessie wäre sicherlich nicht derselbe Mensch, der sie jetzt war und vielleicht hätte ich mit ihr genau solche Probleme gehabt, wie Mr. Cullen sie mit seiner Tochter nun hatte.
„Wie alt waren Sie, als Emily zur Welt kam?“, fragte ich meinen gegenüber zum ersten Mal, nachdem er sich mir anvertraut hatte.
„Ich war 20 und noch auf dem College“, erklärte er mir und ein gewisser Funke trat in seine Augen.
Also müsste er mittlerweile 36 Jahre alt sein.
Schon beim ersten Treffen hatte ich bemerkt, dass er nicht viel älter als ich sein musste.
Wie hatte er es nur geschafft, so erfolgreich in seinem Beruf zu sein, wenn er auf dem College Vater geworden war?
Langsam aber sicher bekam ich großen Respekt vor ihm, wie er das alles gemeistert hatte.
Trotz der Probleme, die er jetzt mit seiner Tochter hatte.
„Wie alt waren Sie?“, riss er mich aus meinen Gedanken und legte seinen Kopf schräg.
In diesem Moment kam Alexis an unserem Tisch und stellte uns Kaffee und die Pancakes säuberlich auf den Tisch.
Mit einen Zwinkern, welches eindeutig mir galt, verschwand sie wieder in Richtung Tresen.
Etwas verwirrt, warum sie mir denn zugezwinkert hatte, starrte ich ihr hinterher, bis ich mich an Mr. Cullens Frage erinnerte.
„Ich war 17“, antwortete ich nur knapp und ein bisschen stolz lag sogar in meiner Stimme.
Natürlich war ich nicht unbedingt stolz darauf, dass ich schon mit 17 schwanger wurde, aber ich bereute absolut nichts.
Nessie war mein Leben, sie war mein Ein und Alles und ich würde alles für sie tun.
Ich war sehr zufrieden mit meinem Leben und anders würde ich es auch gar nicht haben wollen.
Mr. Cullen sah mich mit großen Augen an, woraufhin ich nur verwirrt zurückstarren konnte.
Gerade er sollte nicht so schockiert darüber sein, schließlich war er nur drei Jahre älter als ich es war, als er sein Kind bekam.
„Und seitdem sind Sie verheiratet?“, fragte er mich und ich verschluckte mich an meinem Kaffee, als ich gerade meinen ersten Schluck davon nahm.
„Wie bitte?“, fragte ich ihn auch sofort, nachdem mein kleiner Hustenanfall nachgelassen hatte, meine Stimme klang leicht piepsig.
Wenn sich das nicht bald wieder legen würde, würde ich für die nächsten paar Minuten wohl wie Tweety klingen.
„Was gibt es daran denn nicht zu verstehen?“
Er klang genervt und genauso sah er auch aus, als er sich mit einer Hand durch die Haare fuhr und daran zerrte.
Wenn er nicht aufpassen würde, dann hätte er nachher bestimmt ein Haarbüschel in seinen Händen.
„Kein Grund sich so darüber aufzuregen, Mr. Cullen“, fuhr ich ihn ebenfalls genervt an.
Dieser Mann würde mir wahrhaftig noch meinen letzten Nerv rauben.
„Ich bin nicht verheiratet“, antwortete ich ihm dann schließlich in der Hoffnung, dass er sich so wieder beruhigen würde.
„Aber Sie tragen den selben Nachnamen, wie der Vater Ihrer Tochter“, antwortete er mir dann verwirrt und legte seinen Kopf wieder schief.
Irgendwie sah es ja verflucht niedlich aus, wenn er das tat und dann auch noch so verwirrt aussah.
„Ich trage zwar noch seinen Nachnamen, aber ich trage keinen Ring am Finger, sehen Sie?“
Ich hob meine Hände in die Luft, bis sie auf derselben Höhe wie mein Gesicht waren und drehte sie ein paar Mal demonstrativ.
Als ob Mr. Cullen mir keinen Glauben zu schenken schien, sah er sich meine Hände skeptisch an.
Er hatte sich sogar etwas nach vorne gebeugt, damit er sie sich wahrscheinlich noch besser ansehen konnte.
„Aber Sie haben sich neulich so gut verstanden…“, fügte er immer noch verwirrt hinzu, woraufhin seine Stirn sich in Falten legte.
Eigentlich hatte ich keine Lust, ihm meine Lebensgeschichte zu erzählen, aber er hatte mir auch etwas über sich erzählt, also wäre es nur fair, ihm auch ein bisschen von mir zu erzählen.
„Man könnte sagen, dass genau das unser Problem war“, fing ich mit meiner Erzählung an und ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass er noch verwirrter aussehen konnte.
„Wie kann das ein Problem sein?“, fragte er mich auch schon wieder und ich wünschte mir, dass er mich einfach reden lassen würde, so wie ich ihn einfach nur hatte reden lassen.
„Wir haben gemerkt, dass wir besser als Freunde geeignet sind als ein Liebespaar“, fuhr ich fort und spielte mit meinen Fingern an der ordentlich gefalteten Serviette herum, die neben meinem Teller lag.
Irgendwie fühlte es sich für mich unangenehm an, ihm solch eine Sache aus meinem Leben zu erzählen.
Für einen Moment schien er nachdenklich, bis er zu seinem Besteck griff und anfing zu essen.
Durch unsere Unterhaltung hatten wir das Essen völlig vergessen, aber es war immerhin noch warm genug.
„Meine Güte, das schmeckt wirklich erstklassig!“, rief er schon fast euphorisch aus, was mich zu ihm aufblicken ließ.
Auch er sah von seinem Essen auf, blickte mich an und deutete demonstrativ mit seiner Gabel auf die Pancakes.
Ich musste grinsen, als ich sah, wie er wegen Essen so aus sich hinausging.
Wegen stinknormalen Pancakes, dem wohl beliebtesten Frühstück in Amerika.
„Sag ich doch“, konnte ich nur grinsend erwidern, als ich auch mir ein Stück davon in den Mund schob.
Während wir uns eine Weile schweigend gegenüber saßen, überlegte ich mir, wie ich ihm bei seinem Problem mit Emily helfen könnte.
Man müsste doch irgendetwas machen können, oder nicht?
Der erste Schritt war immerhin getan… Mr. Cullen hatte sich mir, einer für ihn völlig fremden Frau, geöffnet.
Aber das würde bei weitem nicht ausreichen.
Es würde schwierig werden, so wie ich das bisher beurteilen konnte.
Sowohl durch Nessies, als auch durch Mr. Cullens Erzählungen, konnte ich mir ein ungefähres Bild machen, wie es um Vater und Tochter stand.
Zusätzlich kamen noch meine Erinnerungen von neulich, wie er seine Tochter in der Schule angebrüllt hatte und sich nur schwer, besser gesagt gar nicht, zügeln konnte.
Aber wie konnte ich das anstellen?
Wie konnte ich helfen?
Wieso verhielt sich Emily erst seit einem Jahr so?
Lag wirklich mehr dahinter, als die Pubertät?
Oder litt ich neuerdings schon an Paranoia und suchte nur einen nachvollziehbaren Grund für ihre Situation?
Ich konnte es wirklich nicht sagen.
Meine weibliche Intuition schien mich dieses eine Mal im Stich zu lassen.
Was könnte es nur für Gründe geben?
Und plötzlich, wie aus dem Nichts bekam ich einen Einfall, wie man den nächsten kleinen Schritt einläuten könnte.
„Hören Sie“, begann ich in Mr. Cullens Richtung zu sprechen und er sah auf, während er das letzte Stück Pancakes in seinen Mund stopfte und genüsslich darauf herumkaute.
Bei seinem Anblick musste ich schon fast ein Lächeln unterdrücken.
Es war komisch, wie er hier saß, mit seinem zerknitterten blauen Hemd, die Ärmel hochgekrempelt, Pancakes aß und dabei völlig zufrieden wirkte.
Als ob er noch nie welche gegessen hätte, aber das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Vielleicht war es einfach nur zu lange her und er hatte sich mehr an Kaviar oder sonstiges gewöhnt, was man in seinen Kreisen zum Essen serviert bekam.
Neugierig und auf dem letzten Stück seines Pancakes kauend sah er mich erwartungsvoll an, als ich nicht sofort weiter sprach.
„Nächste Woche ist in der Schule eine Kunstausstellung“, fuhr ich fort und auf seinem Gesicht bildete sich ein fragender Ausdruck, während er das Gekaute runterschluckte.
„Und?“, fragte er mich doch allen ernstes und machte mit der Gabel in seiner Hand eine kreisförmige Bewegung die mir wohl signalisieren sollte, weiterzuerzählen.
„Wie wäre es, wenn Sie auch kommen würden? Emily würde sich bestimmt freuen“, teilte ich ihm meine Beweggründe mit, woraufhin seine lockere Haltung, die er während des Essens angenommen hatte, wieder stocksteif wurde.
Die Gabel in seiner rechten Hand legte er wieder sorgfältig auf den leeren Teller vor ihm.
„Ich denke nicht, dass sie das tun würde“, erklärte er mir, säuberte sich seine Hände an der Serviette und legte sie säuberlich gefaltet ebenfalls auf den Teller.
Seine Hände wanderten unter den Tisch, vermutlich auf seinen Schoß und er lehnte sich in seinen Stuhl zurück.
„Wieso sollte sie sich nicht freuen, wenn ihr Vater kommt?“, stellte ich ihm die Frage und war wirklich neugierig auf seine Antwort.
„Isabelle, ich darf Sie doch so nennen?“, stellte auch er mir eine Frage und legte seinen Kopf wieder etwas schief.
Jetzt hieß ich auch schon Isabelle?
„Ich heiße Isabella und eigentlich würde…“, wollte ich ihm erklären, dass ich nicht so von ihm genannt werden wollte, sondern es lieber bei der förmlichen Anrede belassen wollte, aber er ließ mich nicht aussprechen.
„In Ordnung, Isabella.“
Anscheinend wollte er gar nicht erst hören, was ich ihm noch zu sagen hatte und fuhr unbeirrt fort, während ich ihn aus verengten Augen dabei beobachtete.
„Ich kenne meine Tochter. Und zurzeit bin ich für sie eher wie ein rotes Tuch. Es wäre wirklich für alle Beteiligten das Beste, wenn ich mich etwas im Hintergrund halte“, erklärte er mir den Grund, weshalb er nicht zu der Ausstellung kommen wollte.
Für mich ein einfach idiotischer Grund.
„Und genau das sollten Sie unbedingt verhindern“, wollte ich ihn von meiner Meinung überzeugen.
Es wäre falsch, wenn er sich gerade jetzt aus ihrem Leben raushalten würde.
Aus Nessies Erzählungen wusste ich, dass er sehr oft nicht zu Hause war und immer lange arbeitete.
„Mr. Cullen…“, wollte ich wieder zum Reden ansetzen, doch er unterbrach mich ein weiteres Mal.
„Nennen Sie mich doch Edward.“
Mit großen Augen sah ich ihn an.
Wieso wollte er unbedingt, dass wir uns beim Vornamen ansprachen?
Es war mir zu persönlich.
Ich wollte ihm nur helfen, die Probleme mit seiner Tochter wieder in den Griff zu kriegen und darüber hinaus wollte ich nichts.
„Mr. Cullen…“, fing ich wieder von Neuem an.
Dieses Mal verdrehte er nur spielerisch und mit einem leichten, wirklich leicht übersehbaren Lächeln im Gesicht die Augen.
„Wann waren Sie das letzte Mal auf eine Schulveranstaltung ihrer Tochter?“
Es musste länger als ein Jahr gewesen sein.
Seitdem wir vor einem Jahr nach Chicago gezogen waren und Nessie auf diese Privatschule ging, nahm ich an jeder noch so kleinsten Veranstaltung wie Ausstellungen, Spendenaktionen oder sonstigen Sachen teil.
Wenn ich schon kein Geld für die Schule spenden konnte, dann wollte ich die Schule wenigstens auf diese Art unterstützen.
Ich hatte ihn noch nie auf irgendeiner Veranstaltung gesehen und jemand wie er wäre mir mit Sicherheit sofort aufgefallen.
Bis jetzt waren Jake und ich immer die jüngsten Eltern gewesen, die dort waren und wenn ich dort jemanden gesehen hätte, der ungefähr in unserem Alter war, dann wäre er mir mit größter Wahrscheinlichkeit in Erinnerung geblieben.
Mr. Cullen schien wirklich darüber nachzudenken, wann oder ob er überhaupt auf einer von Emilys Veranstaltungen gewesen war.
Das erkannte ich schlicht und ergreifend daran, wie er seine Stirn in Falten zog und nachdenklich wieder auf die Tischplatte starrte.
„Sehen Sie, genau das meine ich“, fing ich das Gespräch wieder an, nachdem er längere Zeit überlegt hatte.
„Sie müssen sich die Zeit für Ihre Tochter nehmen. Glauben Sie mir, sie würde sich bestimmt freuen. Sie würde es vielleicht nicht sofort zeigen, aber sie wäre bestimmt froh, wenn ihr Dad wenigstens Mal vorbeischaut.“
Während ich sprach, hatte ich seinen Blick gesucht.
Ich wollte direkten Blickkontakt, als ich mit ihm sprach und nach ungefähr der Hälfte meiner kleinen Rede gelang es mir sogar, seinen Blick aufzufangen und ihn zu halten.
„Sie müssen ihr zeigen, dass Sie es ernst meinen. Sie muss sehen, dass Sie sich ändern wollen und genau das wäre der erste Schritt in die richtige Richtung“, fuhr ich fort, nachdem er nichts erwidert hatte und mich nur nachdenklich ansah.
„Sie wollen sich doch ändern, oder?“, fragte ich ihn noch einmal vorsichtshalber, da er auch darauf nicht antwortete.
„Ich habe nichts Falsches getan“, kam es dann schnaubend von Mr. Cullen.
Nun war ich diejenige, die sich nach hinten lehnte und die Arme vor der Brust verschränke.
Er hatte nichts Falsches getan?
Mein Blick schien genau das auszusagen, was ich mich innerlich gerade gefragt hatte.
Ich hörte, wie er frustriert seufzte und eine Hand wieder durch seine Haare fuhr.
Gespannt starrte ich auf seine Hand, welche sich gerade in seinen Haaren versteckte hatte.
Irgendwelche Haarbüschel hatte er sich jedenfalls nicht rausgerissen.
„Hören Sie, ich weiß, dass Ihnen meine Erziehungsmethoden nicht zu gefallen scheinen, aber Sie ist immer noch meine Tochter“, erwiderte er mit zusammengebissenen Zähnen.
Ich wollte beinahe schon meine Hände theatralisch in die Luft werfen und ihm somit signalisieren, dass seine Erziehungsmethoden bei seiner Tochter nicht zu wirken schienen und er sich deswegen zu ändern brauchte, fand es aber letztendlich selbst übertrieben.
Also versuchte ich es wieder auf die ruhigere Art.
Ich beugte mich wieder nach vorn, sodass ich meine Unterarme auf den Tisch stützen konnte.
Ein Arm jeweils neben meinem Teller.
„Wollen Sie wieder eine normale Beziehung zu Ihrer Tochter haben?“, fragte ich ihn und unterbrach nicht ein einziges Mal den Kontakt zu seinen Augen.
„Ja!“, antwortete er ohne zu zögern.
„Dann vertrauen Sie mir. Kommen Sie zu der Ausstellung. Lassen Sie Ihre Arbeit, Arbeit sein und nehmen Sie sich Zeit für Emily“, versuchte ich ihn wieder zu überzeugen.
Wenn es so nicht klappen würde, dann müsste ich mir schnellstmöglich eine andere Taktik überlegen.
„Na gut“, gab er schließlich nach und es wunderte mich, wie schnell er mir auf einmal zugestimmt hatte.
„Aber bitte sagen Sie ihr nichts. Sie wissen schon… für den Fall, dass ich es doch nicht schaffe“, flüsterte er schon beinahe und senkte seinen Kopf, wodurch unser Blickkontakt wieder unterbrochen wurde.
„Werde ich nicht“, sprach ich schon automatisch ebenso leise und sah aus dem Fenster.
Hoffentlich würde das gut gehen.
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