Kurzbeschreibung

Edward Cullen ist alleinerziehender Vater einer 16 jährigen Tochter. Sein Leben scheint perfekt, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine Wahrheit, die er schon viel zu lange verheimlicht hat.
Und es gibt nur eine Frau, die ihn wieder auf den Boden der Tatsachen bringen kann.
All Human, Pairing ExB

Teaser

Teaser Kapitel 51

Bella POV 


„Hallo Bella“, lächelte er mich an und ich konnte gar nicht anders, als dieses Lächeln zu erwidern.

Die Spannung zwischen uns war viel gelöster, das konnte man regelrecht spüren und es war ein tolles Gefühl, in seiner Gegenwart nicht mehr so verkrampft zu sein.

„Hallo Edward“, erwiderte ich, stellte mich auf meine Zehenspitzen und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Wange.

Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte war, als er - kurz nachdem ich mich von ihm gelöst hatte – mir ebenfalls einen Kuss auf die Wange gab und allein schon diese kleine und unschuldige Berührung seiner Lippen auf meiner Haut, brachte meinen ganzen Körper zum Kribbeln.

Und dann gab es da noch einen Moment, an dem wir uns einfach nur in die Augen sahen.
Es war wie früher, beinahe magisch, und ich musste mich selbst zusammenreißen, um mich nicht in diesem grünen Meer zu verlieren.

Ich räusperte mich, wandte meine Augen von ihm ab und blickte über seine Schulter auf einen imaginären Punkt.

„Wie geht es dir? Und dem Baby?“, fragte er mich uns ich musste lächeln, woraufhin sich meine Hände automatisch auf meinen Bauch legten und sanft darüber streichelten.

Seit wenigen Wochen konnte ich die ersten Bewegungen spüren und ich hatte schon beinahe vergessen, was für ein grandioses Gefühl das war, zu spüren, wie sich das eigene Kind bewegte und zu wissen, dass es ihr oder ihm gut ging.

Das letzte Ultraschallbild war einfach nur atemberaubend gewesen.
Unser Baby hatte am Daumen gelutscht und immer, wenn ich unser Kind am Ultraschallgerät sah und wir dann die Herztöne zu hören bekamen, musste ich vor lauter Freude anfangen zu weinen und jedes Mal überfiel ich Edward mit einer Umarmung, doch er schien nichts dagegen zu haben.
Allerdings schien er auch nie etwas dazuzulernen, denn immer wieder vergaß ich, dass ich noch das Gel auf meinen Bauch hatte und Edward erneut einen teuren Anzug trug.



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Teaser Kapitel 46

Edward POV 


Als ich das Klingeln von Bellas Handy vernahm, warf ich einen kurzen Seitenblick zu ihr herüber und sah, wie sie in ihrer Handtasche nach ihrem Handy suchte und dabei leise vor sich hin fluchte.

Meine Mundwinkel zogen sich zu einem leichten Lächeln hoch, denn auch wenn sich so viele Dinge geändert hatten, so war doch eigentlich noch immer alles gleich geblieben.

Sie gab einen kleinen Freudenlaut von sich, als sie ihr Handy in der Hand hielt und legte es sich so schnell es ihr möglich war an ihr Ohr.

„Ja??“

Wir blieben vor dem Gebäude mit der riesigen Glastür stehen und ich lehnte mich an einen Laternenpfahl, während Bella telefonierte.
Auch wenn es ihr vielleicht bewusst war und sie es bereits bemerkt hatte, aber ich konnte einfach nicht anders, als sie dabei zu beobachten.

„Hey Jake, was gibt’s?“, fragte sie mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und ihr Blick streifte mich kurz.

Wahrscheinlich war es ihr noch nicht einmal bewusst gewesen, aber immer, wenn wir uns nach dieser verdammt langen Zeit wieder einmal ansahen, fühlte ich mich unbeschreiblich gut.

Ja, ich vermisste sie jeden verdammten Tag und es machte mich fertig, dass ich nicht mehr in ihrer Nähe sein konnte, aber jetzt schien es so, als würde es wieder bergauf gehen.

Bella redete wieder mit mir und sie warf mir auch keine wütenden Blicke mehr zu.
Ihre Wut schien fürs Erste verraucht zu sein, aber dennoch konnte ich oft sehen, dass sie zutiefst traurig war und das wollte ich nicht.
Vielleicht würde unser Baby sie auch wieder auf schönere Gedanken bringen und die ganze Situation etwas anders sehen lassen.

Zumindest hoffte ich das.



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Teaser Kapitel 45

Bella POV 


Mir wurde schlecht, wenn ich die ganze Zeit hin und her überlegte, wie ich das alles meistern sollte, schließlich hatte ich mein jetziges Leben ganz gut unter Kontrolle, doch nun müsste ich alles umwerfen.

Die Wohnung war zu klein und sie würde mir auch zu teuer werden, wenn das Baby erst einmal da war.
Hinzu kamen all die Sachen, die ein Baby brauchen würde.
Essen, Kleidung, Spielsachen, Windeln und noch so vieles mehr.

Das Baby würde in dieser Wohnung nicht einmal ein eigenes Zimmer bekommen können und erst recht nicht dann, wenn wir umziehen müssten, wenn ich mir diese Wohnung nicht mehr leisten könnte.

Natürlich würde das Baby erst einmal bei mir schlafen, doch auf Dauer war das keine Lösung und ich würde meine Tochter auch nicht dazu zwingen, sich mit einem kleinen Kind ihr Zimmer zu teilen.
Besonders wenn sie in den Semesterferien nach Hause kommen würde, sobald sie aufs College ging, sollte ihr Zimmer für sie immer bereitstehen und sie sollte ihre Ruhe haben können.

Die einzige Lösung, die mir einfiel war die, dass ich mein Schlafzimmer in ein Kinderzimmer verwandeln würde, dafür könnte ich dann im Wohnzimmer auf der Couch schlafen, erst einmal müsste ich mir jedoch noch eine Schlafcouch zulegen, sonst würde das mein Rücken auf Dauer nicht lange mitmachen.

Meine Angst vor dem, was die Zukunft bringen würde, wurde immer schlimmer und ich musste mich zusammenreißen, um nicht ins Bad zu rennen und mich vor lauter Panik zu übergeben. 

Ich wusste nicht, wie viel Zeit verging, in denen ich so viele Möglichkeiten abgewogen hatte, bis ich einen Entschluss gefasst hatte.

Einer spontanen Eingebung folgend, tapste ich leise ins Wohnzimmer, griff nach dem Telefon, verschwand schnell wieder in mein Schlafzimmer und wählte die mir bekannte und vertraute Nummer.

„Hm?“, meldete sich die mir vertraute Stimme müde am anderen Ende der Leitung nachdem es schon einige Male geklingelt hatte. 

Wie spät war es eigentlich?

Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es schon ein Uhr in der Nacht war und ich bereute es, nicht auf die Uhr gesehen zu haben, bevor ich nach dem Telefon gegriffen hatte, doch nun konnte ich es nicht mehr ändern und vielleicht würde ich nach diesem Telefonat endlich die nötige Ruhe finden können um einzuschlafen.



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Teaser Kapitel 44

Edward POV 


Emilys Augen blieben weiterhin kritisch auf mich gerichtet, während ich sah, wie Daniel den Raum betrat.
Er war wie immer ein wenig zurückhaltend, versuchte wahrscheinlich meine Reaktionen auf ihn abzuschätzen, doch seit diesem einen Abend hatte ich begriffen, dass er meine Tochter wirklich glücklich machte, also wieso sollte ich noch etwas dagegen haben?

„Hallo Daniel“, begrüßte ich ihn lächelnd und wenige Sekunden später legte sich Emilys Hand an meine Stirn, was mich erst recht verwirrte.

„Hey Mr. Cullen“, grüßte er mich zurück und lachte, als er zu seiner Freundin herüber sah.

„Fieber hast du nicht.“

„Emily, lass das“, murmelte ich seufzend und sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust.

Verwundert richtete ich meinen Blick auf, als zwei weitere Personen mein Wohnzimmer betraten, bis mir plötzlich wieder einfiel, dass meine Eltern mich ja heute nach langer Zeit mal wieder besuchen wollten.
So wie ich meine Mutter kannte, bemerkte sie auch sogleich, dass ich es vollkommen vergessen hatte.

„Du solltest dich etwas schämen“, hörte ich Esme sagen, aber dennoch trug sie ihr bezauberndes Lächeln auf den Lippen, während sie mich begrüßte.

„Hey Mom. Hey Dad.“

„Endlich sieht man wieder dein Gesicht“, sagte meine Mutter und ich seufzte leise.

Wie lange müsste ich mir diese Worte jetzt noch anhören, aber um ehrlich zu sein, hatten sie ja auch recht.

„Dad, erzählst du mir jetzt, was los war und warum du plötzlich den Robotermodus ausgeschaltet hast? Ich meine, ich freue mich ja, aber irgendetwas muss doch passiert sein“, sagte Emily sofort und warf mir einen ungeduldigen Blick zu.

Wenn sie etwas wissen wollte, dann am liebsten sofort, aber ich konnte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen.

„Vielleicht solltet ihr euch erst einmal setzen, ich mache euch einen Kaffee“, erklärte ich meinen Gästen und deutete auf die Couch.

„Man, Dad!“, beschwerte Emily sich und folgte mir sofort in die Küche.

„Los, jetzt sag schon!“



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Teaser Kapitel 43

Bella POV 


Edward den Zweitschlüssel wiederzugeben war genau die richtige Entscheidung gewesen.

Es war der erste Schritt, mit diesem Thema vollkommen abzuschließen und ihn aus meinem Leben zu verbannen, doch ich wollte mich anstrengen, dass das Gleiche nicht auch mit Emily passieren würde.
Sie sollte wissen, dass sie immer zu mir kommen konnte, egal wie die Sache zwischen mir und ihrem Dad ausgegangen war. 

Ich musste an den Moment zurückdenken, als Nessie Jacob darum gebeten hatte, uns einen Besuch abzustatten.

Der Tag, nachdem ich vor den Augen meiner Tochter zusammengebrochen war…
Der Tag, an dem es zwischen Edward und mir ein Ende genommen hatte…

Nessie hatte ihrem Dad am Telefon nicht gesagt, warum er kommen sollte, diese Aufgabe hatte sie mir überlassen, worüber ich mehr oder weniger froh war.
Hätte Nessie ihm am Telefon über die neuesten Ereignisse in Kenntnis gesetzt, war ich mir sicher, dass er erst zu Edward gefahren wäre um ihm seine Meinung zu sagen, bevor er irgendwann bei uns aufgetaucht wäre.

Jacob war ein sehr temperamentvoller Mensch und er hasste es, wenn die Menschen, die er liebte, verletzt wurden.
Er rastete regelrecht aus und war schon kurz davor zu Edward zu fahren um ihm auf seine eigene Art und Weise zu zeigen, wie es sich denn anfühlte, verletzt zu werden, doch ich war froh darüber, dass ich ihn daran hindern konnte.
Wie ich es geschafft hatte, war mir rätselhaft, doch irgendetwas an meinem Anblick oder an meinen Worten ließen Jake wieder zu Sinnen kommen.

Natürlich hatte Jake von mir verlangt, ihm zu erzählen, was genau vorgefallen war. 
Von meiner frühen Rückkehr aus St. Louis bis zu dem Tag, als die Beziehung zwischen Edward und mir ein Ende fand.
Grob hatte ich versucht, die letzten Ereignisse zusammenzufassen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, denn ich ahnte, wenn ich dies täte, würden meine Tränen wieder kommen und der Verlust in meinem Herzen, meiner Seele, würde wieder meine Gefühlsregungen kontrollieren.

Doch so sehr ich mich auch bemüht hatte, konnte ich mich irgendwann nicht mehr zurückhalten und weinte mich an Jakes Schulter aus.

Ungern erinnerte ich mich an diese Zeit zurück, an der ich sowohl vor meiner Tochter, als auch vor meinem Ex-Ehemann die Fassung verloren hatte, doch Nessie und Jake waren die Menschen in meinen Leben, die mir den nötigen Halt gaben und auch Emily zählte ich mittlerweile dazu.

Es war schon schwer genug, mein jetziges Leben ohne Edward weiterzuführen, doch wenn ich meine Familie nicht hätte, die Säulen, die es schafften, mich aufrecht zu halten und mir den nötigen Halt gaben, könnte ich nicht leben. 



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Teaser Kapitel 42

Emily POV 


So kannte ich mich selbst beinahe nicht und es war wirklich ein wenig beängstigend.

„Ich muss das einfach tun. Würdest du das nicht auch wollen, wenn du an meiner Stelle wärst?“, fragte ich meinen Freund und warf ihm einen vielsagenden Blick zu.

Er seufzte leise und schenkte mir dann sein Lächeln, welches mich immer wieder in den richtigen Situationen aufs Neue beruhigte.

„Ja, mir würde es sicherlich nicht anders ergehen“, bestätigte er mir meine Frage und öffnete die Tür. 

Ich tat es ihm gleich und verließ meinen Wagen.

Bevor ich jedoch auf das Hotel zuging, atmete ich noch einmal tief durch und griff nach der Hand, die mir mein Freund reichte.

Das Hotel war kein besonders teures, aber es sollte mich nicht wundern, denn schließlich hatte Tanya ja nicht gerade viel Geld.
Sie klammerte sich nur gerne an irgendwelche Männer, die viel Geld besaßen, das schien wohl das Einzige zu sein, was sie konnte.

Unsere Schritte führten uns direkt an dem Empfang, da ich absolut keine Ahnung hatte, in welchem Zimmer sie war.

Ich konnte ja schlecht meinen Dad fragen, denn er hätte mir sicherlich zu viele Fragen gestellt, auf die ich noch keine Antwort gehabt hätte.

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte uns sogleich eine junge Frau mit einem herzlichen Lächeln, als wir an der Rezeption stehen blieben.

„Ich wüsste gerne, welches Zimmer Tanya Denali gebucht hat“, erklärte ich ihr und die Frau warf einen Blick auf ihren PC.



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Teaser Kapitel 41

Nessie POV 


Er war immer für mich da, wenn ich ihn brauchte und er wusste immer ganz genau,  wann er mich einfach nur in den Arm nehmen musste oder wann ich jemanden brauchte, der mir Mut zusprach.

Ich war froh, dass Dad Jackson mittlerweile akzeptiert hatte.

Er mochte ihn zwar immer noch nicht und wenn es sich vermeiden ließ, ließ ich die beiden nie alleine, wenn sie aufeinander trafen, aber er tolerierte ihn und das war ein guter Anfang.

Sicherlich hatte auch Mom zu diesem Ergebnis beigetragen. 

Ich wusste, dass sie mit Dad über sein Verhalten Jackson gegenüber geredet hatte, ansonsten würde Dad Jackson immer noch mit seinen Blicken erdolchen.
Das tat er zwar noch, aber immerhin nur dann, wenn Jackson es nicht mitbekam.

Genau in diesem Moment hörte ich unsere Türklingel läuten.

Wie von der Tarantel gestochen sprang ich auf, lief zur Tür und betätigte den Knopf, welcher die untere Tür öffnete.

Jackson wollte noch nach der Schule mit zu mir kommen, doch da meine letzten beiden Stunden überraschend ausgefallen waren, hatte Jackson sich dazu entschlossen einfach nachzukommen.

Ungeduldig wartete ich an der Tür und lauschte angestrengt den Geräuschen im Treppenhaus, bis ich seine Schritte vernehmen konnte, welche immer  lauter wurden, je mehr er sich näherte.

Auch wenn es gerade einmal ein paar Stunden her war, dass ich ihn gesehen hatte, freute ich mich riesig auf ihn.

Er gab mir die Kraft, die ich momentan brauchte.
Mit ihm konnte ich über alles reden, was mir auf dem Herzen lag.
Bei ihm fühlte ich mich geborgen. 



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Teaser Kapitel 40

Edward POV 


„Dad…?“

Die Stimme meiner Tochter ließ mich augenblicklich zusammenzucken.
Ich hatte sie nicht einmal kommen hören, aber vielleicht erklärte ihr Auftauchen auch dieses Licht von vor wenigen Minuten, welches sicherlich zu den Scheinwerfern ihres Porsches gehörten.

„Was ist passiert? Warum stehst du hier draußen und... Ich habe gerade Bella wegfahren sehen“, murmelte sie und ihre Stimmlage verriet mir, dass sie bereits schlimmes ahnte.
Nur langsam schaffte ich es, meinen Blick von der Stelle abzuwenden, die ich zuvor so lange angestarrt hatte und sah in die besorgten grünen Augen meiner Tochter.


Emily musterte mich aufmerksam und aus den Augenwinkeln sah ich eine Person, die sich direkt neben ihr befand. 
Vermutlich war es Daniel und ich lag mit dieser Annahme richtig, als ich einen kurzen Blick zu ihm herüber warf.

Emilys Blick wanderte langsam an mir vorbei und starrte ohne irgendeine Gefühlregung im Gesicht zu Tanya herüber.

„Hallo Emily“, hörte ich Tanya sagen und sah, wie sie an mir vorbei und auf Emily zuging.

Ich war immer noch nicht in der Lage, etwas Gescheites von mir zu geben, also blieb ich erst einmal still und beobachtete die Situation.
Sicherlich hätte sich Emily nicht gewünscht, ihre Mutter auf diese Art und Weise zu treffen.

Meine Tochter blieb neben mir stehen und ihre Augen formten sich zu Schlitzen, während sie Tanya weiterhin beobachtete.

„Du... Was hast du gemacht?“, wollte sie von Tanya wissen und verschränkte dann demonstrativ die Arme vor ihrer Brust.

Tanya legte fragend ihren Kopf schief und ich sah, wie sie Emily aufmerksam musterte.

„Es tut so gut dich zu sehen…“, hörte ich meine Ex-Freundin nach einiger Zeit sagen und sie seufzte leise.
 


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Teaser Kapitel 39

Bella POV 


Sobald ich endlich in meine Straße einbog, atmete ich erleichtert auf.

Ich hoffte nur, dass Nessie nicht zu Hause war.

Oh Gott, wie sollte ich ihr das alles nur erklären?

Nessie hatte doch gerade erst ihre Angst vor Edward überwunden, hatte ihn akzeptiert und in seiner Firma ein Praktikum begonnen…
Ich kannte meine Tochter gut genug um zu wissen, dass diese Situation alles andere als leicht für sie werden würde.

Und dann war da noch ihre Freundschaft zu Emily… würde diese zerbrechen, könnte ich mir das niemals verzeihen!

Wir hatten doch vor kurzem erst unsere Beziehung offiziell gemacht, hatten es zugelassen, dass auch jeder andere in unserem Leben emotional daran gebunden war, und nun…

Wie in Trance parkte ich meinen Wagen auf meinen üblichen Platz, stieg aus und machte mich auf den Weg in meine Wohnung.

Erleichtert stellte ich fest, dass alle Lichter aus waren, nur eine kleine Lampe brannte, die möglichen Verbrechern den Eindruck geben sollte, dass sich jemand Zuhause befand.
Schließlich lebten Nessie und ich nicht in der sichersten Gegend und mussten uns mit den einfachsten Mitteln schützen.

Meine Schlüssel und meine Jacke warf ich einfach irgendwo hin.

Ich hörte noch, wie meine Schlüssel auf den Boden fielen, statt auf die Kommode, welche ich anvisiert hatte, doch ich ließ sie liegen und lief einfach in mein Schlafzimmer.
 

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Teaser Kapitel 38

Edward POV 


„Sei einfach in einer Stunde bei mir, oder ist das zuviel verlangt?“, blaffte ich schon beinahe in den Hörer.

Bei ihr musste ich mich sicherlich nicht zurückhalten. Sie war diejenige, der diese Wut galt, also konnte ich sie auch an ihr auslassen.

„Okay. Ich bin in einer Stunde bei dir“, hörte ich sie noch sagen, bevor sie das Gespräch beendete.

Unachtsam warf ich mein Handy auf den Beifahrersitz, startete den Wagen und fuhr, so schnell es mir möglich war, nach Hause.

Emily würde erst am späten Abend wieder da sein und selbst wenn sie früher auftauchen sollte – ich hatte ihr die ganze Wahrheit gesagt.
Meine Tochter wusste über alles Bescheid, also konnte Tanya mir dieses Argument nicht wieder an den Kopf werfen.

Es ärgerte mich, dass ich mir nicht doch ein wenig Zeit gelassen hatte, denn nach knapp zwanzig Minuten parkte ich in meiner Einfahrt und wurde fast verrückt bei dem Gedanken, wie ich die nächsten vierzig Minuten noch überstehen sollte.

Ich wollte nicht zu Tanya ins Hotel gehen, hier fühlte ich mich sicherer – auch wenn dieser Grund für viele vielleicht bescheuert klang, aber es war mir wichtig.

Also tigerte ich dreißig Minuten lang durchs ganze Haus, räumte sogar auf und versuchte meine Gedanken irgendwie zu ordnen, damit ich Tanya klar machen konnte, was ich wirklich fühlte und vor allem, wem diese Gefühle wirklich galten.

Die Türklingel ließ mich zusammenzucken und ich holte Luft, bevor ich zur Haustür ging und diese öffnete.
Tanya war zu früh, aber es störte mich nicht im Geringsten.
Ich wurde ja jetzt schon verrückt!

Mit einem mulmigen Gefühl und doch festentschlossen, atmete ich tief durch und öffnete dann die Tür.

„Hallo Edward…“, sagte sie mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen, welches ich nicht erwidern konnte.

„Komm rein…“

Langsam ließ ich die Tür noch weiter aufschwingen, damit sie eintreten konnte.  



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Teaser Kapitel 37

Bella POV 

„Lass uns ins Wohnzimmer gehen“, sagte er, nahm meine Hand und führte uns in mein Wohnzimmer, als ob es sein eigenes wäre.

Wie oft hatte ich mir in den letzten Tagen gewünscht, dass all diese Probleme nicht existierten?
Dass Tanya nicht aufgetaucht wäre und dass Edward seine Wut unter Kontrolle hatte?

Ich vermisste es, neben ihm auf dieser Couch zu sitzen und mir mit ihm einen Film anzusehen, mich an ihn zu kuscheln und mitten im Film einzuschlafen, doch ich ertrug es, in der Hoffnung, dass sich die Dinge bald wieder regelten. 

„Hör zu“, fing Edward an und atmete noch einmal tief durch, bevor er meine Hände in seine nahm und intensiv in meine Augen blickte.
In seinen grünen Augen konnte ich die Liebe erkennen, die er für mich empfand und… Entschlossenheit?

„Du weißt, dass ich dich liebe. Bitte glaube mir, wenn ich dir sage, dass ich eine Frau in meinem ganzen Leben noch nie so sehr geliebt habe, wie dich. Ich weiß, ich habe Mist gebaut. Niemals hätte ich dich anschreien dürfen, schließlich ist es nicht deine Schuld. Du versuchst nur mir zu helfen und glaube mir, wenn ich dir sage, dass deine Großzügigkeit und dein gutes Herz eines der ersten Dinge waren, in die ich mich verliebt habe.“

Überwältigt konnte ich nicht anders, als ihn einfach nur anzustarren, während er sprach.
Seine Worte waren wundervoll.
Auch wenn ich wusste, dass er mich liebte, so hatte er noch nie solch schöne Worte benutzt um dies auszudrücken.

„Du bist diejenige, die es geschafft hat, aus mir wieder einen Menschen zu machen. Du bist diejenige, die mich aus meinem Loch befreit hat. Nur dir habe ich es zu verdanken, dass sich meine Beziehung zu Emily verbessert hat. Nein, verbessert ist nicht das richtige Wort. Du hast sie gerettet. Du hast uns gerettet! Egal was für einen Mist ich immer gebaut habe, du warst für mich da. Egal wie oft ich mich wie das größte Arschloch auf Erden benommen habe, du hast immer an meiner Seite gestanden und mir geholfen.“

Es war überraschend, diese Worte zu hören, nachdem er - seitdem wir uns in St. Louis gestritten haben – mich die meiste Zeit nur angebrüllt hatte.

„Eigentlich habe ich dich gar nicht verdient“, murmelte er und ich war mir nicht sicher, ob diese Worte wirklich für meine Ohren bestimmt waren.

Weiterhin hielt er mich mit seinem intensiven Blick gefangen und ich konnte nur zurückstarren, gespannt darauf, wohin dieses Gespräch führen würde. 



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Teaser Kapitel 36

Edward POV 



„Hey“, sagte sie mit vorsichtiger Stimme und ich war ihr unaussprechlich dankbar dafür, dass sie mich nicht anbrüllte.

„Hey Bella… Hör zu, wegen gestern, das…“

Als ich sah, dass sie mit dem Kopf schüttelte, verstummte ich und warf ihr einen fragenden Blick zu.

„Wir sollten drinnen darüber reden, okay?“

Ihre Stimme klang ernst, doch sie hatte auch einen gewissen traurigen Unterton in der Stimme, der mir ganz und gar nicht gefiel.
Auch der Ausdruck in ihren Augen machte mir ein wenig Angst.

Irgendetwas war nicht in Ordnung und ich ahnte bereits schlimmes, als ich ihr die Tür öffnete, damit sie eintreten konnte.

Bella zog ihre Jacke aus und hängte sie schon routinemäßig an den Kleiderbügel im Flur.

Schweigend folgte ich ihr ins Wohnzimmer und wagte es nicht, den ersten Schritt zu machen und das Gespräch zu beginnen.

Ja, ich war manchmal ein verdammt feiges Arschloch.

Aufmerksam beobachtete ich, wie sich Bella auf meine Couch setzte und dann nach einigen Sekunden ihren Blick aufrichtete und mich ansah.

„Edward…?“

„Ja...?“

Meine Stimme hörte sich fremd an, so kratzig und rau, weil ich ganz genau wusste, dass ich Mist gebaut hatte und ich jetzt die Quittung dafür bekommen würde.

Ich räusperte mich schnell und blieb an Ort und Stelle stehen.
Hinsetzen wollte ich mich nicht, dafür war ich viel zu aufgekratzt.

„Ich habe gestern ziemlich viel Zeit gehabt, um über alles nachzudenken…“, fing sie an und am liebsten wollte ich sofort die Zeit zurückdrehen.



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Teaser Kapitel 35

Bella POV 


Bestimmt brauchte sie jemanden zum Reden, jemand dem sie sich anvertrauen konnte und ich hoffte, dass sie mir auch diesbezüglich vertraute.

Die Gelegenheit schien mir am Geeignetsten.
Ich konnte nicht noch länger hier bleiben und mich anschreien lassen, ohne dass es einen Grund dafür gab und ich wollte nicht wieder die Kontrolle über mich verlieren.

Aus Fehlern lernen, das war eine Sache, die eigentlich immer gut funktionierte, doch Edward schien da die Ausnahme zu sein… leider.

„Ja, bieg es wieder gerade“, murmelte er vor sich hin, doch darauf ging ich nicht ein.

Ich war wütend.

Wütend, weil er nicht einmal bemerkte, was er mir an den Kopf warf.
Wütend, weil er mich wieder angebrüllt hatte.
Wütend, weil er nicht bemerkte, wie sehr mich seine Worte verletzten.
Wütend, weil es nicht den Anschein machte, als würde er auch nur ein Wort davon bereuen.

Also ging ich, ohne ein weiteres Wort zu sagen und ohne mich noch einmal umzusehen, nach oben.

Emilys Zimmer lag im hinteren Bereich des ersten Stockwerks.
Je näher ich ihrem Zimmer kam, desto mehr konnte ich die Musik wahrnehmen, die daraus ertönte.
Eine aggressive Musik, doch ich konnte mir vorstellen, dass es bei ihrer Gefühlslage half.

Vorsichtig, jedoch laut genug, dass sie mich auch durch die Musik hindurch hören konnte, klopfte ich an ihre Zimmertür.

„HAU AB!“, hörte ich sie nur schreien, woraufhin sie die Musik etwas lauter drehte.



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Teaser Kapitel 34

Edward POV 


Genau in diesem Moment bereute ich es, sie angelogen zu haben.
Ich bereute es, die ganzen Jahre über meiner Tochter eine Welt vorgespielt zu haben, die so eigentlich gar nicht existierte.
Als kleines Mädchen hatte sie oft nach ihrer Mutter gefragt und schon damals hatte es mir immer wieder fast das Herz gebrochen, ihre traurigen grünen Augen zu sehen, wenn ich sie wieder enttäuschen musste.
War es wirklich richtig gewesen, was ich da getan hatte oder wollte ich mich insgeheim einfach nur vor einer Erklärung drücken?
Wie hätte ich meinem Kind auch erklären sollen, dass ihre Mutter sie gar nicht liebt?
Dass sie dieses Kind nicht einmal haben wollte und auch an eine Abtreibung gedacht hatte, weil ihr ihre zukünftige Karriere wichtiger war?
Wie zum Teufel erklärte man so etwas einem Kind?

Ich hätte es nicht geschafft und wahrscheinlich wäre das Verhältnis zwischen Emily und mir um einiges schlechter gewesen.
Wir hätten niemals diese ganzen schönen Momente gehabt, weil sie anders gewesen wäre.
Emily war eine starke Persönlichkeit, aber sie war auch immer noch meine Tochter und ich wollte sie von allem bösen dieser Welt fern halten, doch ich konnte es nicht.
Sie war nicht mehr mein kleines Mädchen, sie war fast schon erwachsen und das hieß auch, dass sie selbst eine Entscheidung treffen konnte und auch sollte.

„Dad, ich schlage hier gleich Wurzeln, also was?“
„Emily… Es gibt etwas, was ich dir sagen muss… Die Wahrheit um genauer zu sein… Denn ehrlich gesagt… habe ich schon irgendwie Mist gebaut. Ich weiß nicht einmal, ob du mich dafür hassen wirst, aber du hast es verdient die Wahrheit zu erfahren… Du bist meine Tochter und ich liebe dich… Ich hoffe, das weißt du… Ich wollte doch für dich nur das Beste…“ Meine Stimme klang von Sekunde zu Sekunde verzweifelter und ich sah, wie Emily plötzlich ganz ruhig wurde.
Ihr kritischer Blick verschwand, stattdessen sah sie mich sogar mitfühlend an, was mein schlechtes Gewissen nur noch mehr verstärkte.

„Dad…?“ Ihr mitfühlender Blick strafte mich mehr als alles andere.
Sie war eine so gute Tochter und was hatte ich getan?
Jetzt würde ich alles Gute wieder zerstören und ich hasste mich schon jetzt dafür.
Verzweifelt vergrub ich mein Gesicht in meinen Händen und versuchte meine Gedanken zu ordnen.
Es gab jetzt kein zurück mehr – ich musste es hinter mich bringen.

„Deine Mutter… Du weißt... dass ich immer zu dir gesagt habe, dass sie tot wäre…“ Meine Stimme stockte, ich konnte fast nicht mehr reden, doch ich zwang mich dazu, das jetzt zu Ende zu bringen.
„Emily… Sie ist gar nicht tot… Das habe ich dir nur gesagt, weil ich dich beschützen wollte. Ich weiß, dass man diesen Satz verdammt oft hört, aber es ist wirklich so. Ich wollte nicht, dass du dich im Stich gelassen fühlst, ich wollte, dass du eine schöne Kindheit hattest... Ich…“

Weiter kam ich nicht.



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Teaser Kapitel 33

Bella POV 


„Können wir nicht einfach so tun, als ob Nichts gewesen wäre und das restliche Wochenende einfach genießen?“, brachte er dann doch irgendwann heraus, legte seine Hand auf meine Schulter und drehte mich zu sich um.
Seine Augen waren irgendwie anders.
Sie glänzten, aber es war ein anderer Glanz als der von gestern Abend.

„Und wie stellst du dir das vor? Könntest du das etwa? Würdest du hier bleiben wollen, wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre?“, fragte ich ihn und riss mich von ihm los.
Ich wollte ihm jetzt nicht so nah sein. Konnte es nicht…

„Bella, Tanya und ich haben nur geredet. Mehr nicht!“, versuchte er klarzustellen und suchte meinen Blick, doch ich wich ihm aus.

„Mehr nicht? Edward, hast du überhaupt gemerkt, wie du sie angesehen hast? Wie du dich verhalten hast? Ich habe es gesehen und ich weiß nicht, ob ich wissen will, was du gedacht hast, als du mit ihr geredet hast!“

Eigentlich wollte ich dieses Gespräch noch nicht jetzt führen.
Ich wusste ja nicht einmal, ob ich mit ihm überhaupt ein Gespräch darüber führen sollte, schließlich ging mich das Ganze nichts an.
Ich war nur eine Nebenfigur, die kein Recht dazu hatte sich in die Handlung einzumischen.

Doch ich machte mir Sorgen.

Zum einen war da Edward.
Ich wusste nicht, was in seinem Kopf vorging und wie er Tanyas auftauchen auffasste.
Außerdem hatte ich Angst, dass er wieder in seine alte Rolle zurückfallen konnte.
Nur wegen Tanya wurde Edward zu dem Menschen, den ich am Anfang so sehr verachtet hatte und ich wollte nicht, dass sie wieder diese Macht über ihn gewann.
Würde ich es verhindern können?
Würde er es überhaupt zulassen, dass Tanya wieder so viel Einfluss auf ihn ausüben konnte?
Nach dem, was ich heute gesehen hatte, war die Chance dafür groß…

Dann war da noch Emily.
Sie wusste bisher noch nicht, dass ihre Mutter noch lebte.
Sie wusste nicht, dass ihr Vater sie ihr ganzes Leben lang belogen hatte, doch ich hoffte, dass sie verstehen würde, dass er es nur für ihr Bestes tat.
Würde sie es verkraften, die Wahrheit zu erfahren und ihrer Mutter gegenüberzutreten?
Emily war ein starkes Mädchen, das wusste ich, doch auch sie war nicht unverwundbar.
Wie viel würde sie aushalten?
Würde sie sich über Tanyas auftauchen freuen? Schließlich war sie ja ihre Mutter.
War das für ein Kind nicht immer der größte Wunsch? Beide Eltern zusammen zu sehen?

„Du hast uns gesehen?“, fragte er mich nur und ging einen Schritt auf mich zu.
Ich ging einen zurück.

„Ja, denn ich wollte für dich da sein, falls du mich brauchen würdest. Ich wollte sehen, ob du zurecht kommst, aber anscheinend hattest du ja keine Probleme“, fing ich an zu reden und bereute es sofort.



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Teaser Kapitel 32

Edward POV 


„Denkst du oft daran?“
„Woran?“ Ich runzelte die Stirn, weil ich nicht genau wusste, was sie meinte.
„Ich meine… Denkst du oft daran wie es gewesen wäre, wenn ich nicht gegangen wäre? Wenn wir jetzt eine Familie wären?“
Der Gedanke daran schmerzte ein wenig.
Natürlich hatte ich mir das für Emily immer gewünscht, dass sie ihre Mutter hatte und ich die Frau, die ich liebte, aber das war die Vergangenheit.

Jetzt war Bella die Frau, die ich an meiner Seite wollte und das würde sich auch nicht ändern, egal was kommen würde.
„Ja. Ich habe oft daran gedacht, aber jetzt nicht mehr. Leider wirst du immer irgendwie ein Teil meines Lebens sein. Du warst meine erste große Liebe und du bist die Mutter meiner Tochter, aber das war es auch schon, was uns verbindet“, erklärte ich ihr, doch an Tanyas Blick konnte ich erkennen, dass sie mir nicht glaubte.

Verwunderlicherweise lächelte sie leicht und atmete einmal tief aus.
Ich hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte, wollte aber nicht nachfragen und das Thema noch weiter vertiefen.

„Edward.. Ich weiß, es ist zu viel verlangt und ich weiß nicht einmal, ob du es tust, aber kann ich dich um einen Gefallen bitten?“, fragte sie mich und sah mich eindringlich an.
Ich zögerte einen Moment und dachte darüber nach, um was sie mich wohl bitten wollte, entschied mich dann aber dazu, dass ich es wissen wollte.

„Was?“
„Ich würde Emily wirklich gerne sehen“, erklärte sie mir und ich schüttelte schnaubend den Kopf.

Es war doch eigentlich klar gewesen, dass sie diesen Wunsch äußerte und wenn ich ehrlich war, dann wollte ich das nicht.
Tanya schien meine Reaktion genau richtig zu deuten.
„Edward, sie ist fast erwachsen. Sie kann selbst entscheiden, ob sie mich sehen will, oder nicht. Das hast du nicht mehr zu entscheiden.“

Zu meiner Schande musste ich gestehen, dass Tanya Recht hatte.
Emily konnte selbst entscheiden, ob sie ihre Mutter sehen wollte, oder nicht, aber dazu musste ich ihr erst einmal die Wahrheit sagen.

Ich musste meiner 16 jährigen Tochter erklären, dass ich sie all die Jahre angelogen hatte und ihre Mutter noch am Leben war.
Die verschiedensten Situationen gingen mir durch den Kopf, wie Emily wohl darauf reagieren würde und mir wurde bewusst, dass ich dieses Gespräch wirklich in nicht allzu ferner Zukunft führen musste.
Es wäre mir lieber gewesen, wenn alles so geblieben wäre, wie es jetzt war, denn Emily und ich verstanden uns super und das würde alles wieder zerstören, das war fast schon so sicher wie das Amen in der Kirche.
Frustriert fuhr ich mir durch meine Haare und suchte in meinem Kopf nach einer Lösung, die für alle das Beste wäre, aber ich fand einfach keine.



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Teaser Kapitel 30

Edward POV 


„Stimmt etwas nicht?“, fragte sie und ihre Stimme klang besorgt.
„Findest du es denn nicht schön, dass die anderen es gut finden?“ Die Besorgnis in ihrer Stimme mischte sich mit der Enttäuschung und schnell legten sich meine Hände an ihre Wangen, sodass sie mich einfach ansehen musste.
„Natürlich finde ich es schön, mach dir deswegen keine Sorgen, Schatz…“
„Aber…? Ich weiß, dass da noch ein aber ist…“, murmelte sie leise und knabberte auf ihrer Unterlippe.
„Es ist nichts.. wirklich…“ Ich wollte sie nicht anlügen, aber ich wollte sie auch nicht unnötig beunruhigen.
Dieses Gespräch hatte doch noch etwas Zeit oder etwa nicht?
Aber so wie ich Bella kannte, würde sie nicht locker lassen, bis sie mir die Wahrheit entlockt hatte.
„Also.. Edward.. Was bedrückt dich?“

Ich überlegte hin und her, wie ich mich jetzt noch aus dieser Lage befreien konnte, aber mir viel einfach kein gescheiter Grund ein, es war beinahe schon zum Verzweifeln, also entschied ich mich für die Wahrheit.

„Naja… Ich habe in letzter Zeit einfach nur über so einige Dinge nachgedacht.. Über unsere Zukunft zum Beispiel..“
„Unsere Zukunft?“ Bella warf mir einen fragenden Blick zu, aber dennoch zeigte sich ein Lächeln auf ihren Lippen.
Ihr schien die Vorstellung zu gefallen, dass ich an eine gemeinsame Zukunft dachte.
Vielleicht waren meine Sorgen ja doch irgendwie unbegründet?
„Ja über unsere Zukunft. Ich meine, wir sind erwachsen und wir sind auch nicht mehr siebzehn, also denke ich ist es vernünftig, darüber nachzudenken, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen wird… Oder nicht?“
Bella sagte einen Moment gar nichts und sah mich fragend an.
„Was hast du dir denn vorgestellt?“

„Was ich mir vorgestellt habe? Naja… Vielleicht wäre es sinnvoll nach einer gewissen Zeit eine gemeinsame Wohnung zu habe, oder ein gemeinsames Haus… Vielleicht könnten wir irgendwann auch.. na ja… Eine Hochzeit…“ Ich stoppte, als ich ihren Blick sah.
Ehrlich gesagt tat es ziemlich weh, dass sie so auf das Wort Hochzeit reagierte, als wäre es eine tödliche Krankheit.
Alle Hoffnung, die ich in mir angesammelt hatte, war in diesem Moment verflogen.
Vielleicht würde sie ja eines Tages wieder kommen, aber jetzt war sie beinahe wie ausgelöscht.
War die Vorstellung für sie mich zu heiraten denn wirklich so grausam?



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Teaser Kapitel 31

Bella POV 


Kurz verdrehte er über mein Verhalten seine Augen, doch ich musste nur darüber grinsen.

Das Innere des Hauses war sogar viel schöner als das, was ich von Draußen bewundern konnte.
Die Möbel bestanden aus einem hellen Holz, die Wände waren in einem zarten Aprikot gestrichen worden und strahlten eine solch wunderbare Wärme aus, bei der ich mich sofort wohl fühlte.
Das war also für die nächsten Tage mein Zuhause… zusammen mit Edward.

„Komm, ich führ’ dich herum“, sagte er, ließ unsere Taschen im Flur stehen und nahm meine Hand in seine.

Es hätte mich nicht wundern dürfen, dass im Wohnzimmer ein Kamin stand.
Wie man es aus Filmen kannte, stand direkt gegenüber des Kamins eine Couch, die so gemütlich aussah, dass ich mich, nach dieser langen Autofahrt, am liebsten darauf hingelegt und entspannt hätte, doch das konnte auch bis zum Abend warten.
Ich konnte es mir bildlich vorstellen, wie ich, zusammen mit Edward, darauf liegen würde, eingekuschelt in seinen Armen und wir einfach nur unsere Zweisamkeit genossen, während das Feuer im Kamin lichterloh brannte.

Zwischen dem Kamin und der Couch war ein langer weißer Teppich, der so flauschig aussah, dass ich am liebsten meine Schuhe ausziehen und barfuß darauf laufen wollte.

Doch bevor sich noch weitere Bilder in meine Gedanken schleichen konnten, was man noch alles in diesem Raum hätte machen können, zog mich Edward schon mit sich mit.

Er zeigte mir alles.
Die Küche, das Bad, die Schlafzimmer… Jede Räumlichkeit war schöner, als die andere.
Man könnte beinahe denken, dass jeder Raum aus einem Katalog entsprungen sei, und trotzdem hatte alles noch seine persönliche Note.


Nachdem wir unsere Taschen ausgepackt hatten, machten wir uns daran, uns ein schönes Abendessen zu kochen.
Das Fingerfood, welches wir während der Fahrt zu uns genommen hatten, war zwar lecker gewesen, doch nicht genug um einen Magen zu füllen.

Wieder einmal war ich überrascht, als ich den vollen Kühlschrank bemerkte, dabei hätte ich es mir denken können, dass Edward wirklich für alles vorgesorgt hatte.

Wie ich es ihm bei unserem ersten offiziellen Date versprochen hatte, kochten wir dieses Mal zusammen, doch so viel wie wir herumalberten und rumknutschten, hätten wir beinahe unser Essen angebrannt, konnten es aber noch rechtzeitig verhindern.



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Teaser Kapitel 30

Edward POV 


„Stimmt etwas nicht?“, fragte sie und ihre Stimme klang besorgt.
„Findest du es denn nicht schön, dass die anderen es gut finden?“ Die Besorgnis in ihrer Stimme mischte sich mit der Enttäuschung und schnell legten sich meine Hände an ihre Wangen, sodass sie mich einfach ansehen musste.
„Natürlich finde ich es schön, mach dir deswegen keine Sorgen, Schatz…“
„Aber…? Ich weiß, dass da noch ein aber ist…“, murmelte sie leise und knabberte auf ihrer Unterlippe.
„Es ist nichts.. wirklich…“ Ich wollte sie nicht anlügen, aber ich wollte sie auch nicht unnötig beunruhigen.
Dieses Gespräch hatte doch noch etwas Zeit oder etwa nicht?
Aber so wie ich Bella kannte, würde sie nicht locker lassen, bis sie mir die Wahrheit entlockt hatte.
„Also.. Edward.. Was bedrückt dich?“

Ich überlegte hin und her, wie ich mich jetzt noch aus dieser Lage befreien konnte, aber mir viel einfach kein gescheiter Grund ein, es war beinahe schon zum Verzweifeln, also entschied ich mich für die Wahrheit.

„Naja… Ich habe in letzter Zeit einfach nur über so einige Dinge nachgedacht.. Über unsere Zukunft zum Beispiel..“
„Unsere Zukunft?“ Bella warf mir einen fragenden Blick zu, aber dennoch zeigte sich ein Lächeln auf ihren Lippen.
Ihr schien die Vorstellung zu gefallen, dass ich an eine gemeinsame Zukunft dachte.
Vielleicht waren meine Sorgen ja doch irgendwie unbegründet?
„Ja über unsere Zukunft. Ich meine, wir sind erwachsen und wir sind auch nicht mehr siebzehn, also denke ich ist es vernünftig, darüber nachzudenken, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen wird… Oder nicht?“
Bella sagte einen Moment gar nichts und sah mich fragend an.
„Was hast du dir denn vorgestellt?“

„Was ich mir vorgestellt habe? Naja… Vielleicht wäre es sinnvoll nach einer gewissen Zeit eine gemeinsame Wohnung zu habe, oder ein gemeinsames Haus… Vielleicht könnten wir irgendwann auch.. na ja… Eine Hochzeit…“ Ich stoppte, als ich ihren Blick sah.
Ehrlich gesagt tat es ziemlich weh, dass sie so auf das Wort Hochzeit reagierte, als wäre es eine tödliche Krankheit.
Alle Hoffnung, die ich in mir angesammelt hatte, war in diesem Moment verflogen.
Vielleicht würde sie ja eines Tages wieder kommen, aber jetzt war sie beinahe wie ausgelöscht.
War die Vorstellung für sie mich zu heiraten denn wirklich so grausam?



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Teaser Kapitel 29

Bella POV 

Von dem Moment an, hatte es mit uns seinen Anfang genommen.
Zunächst waren wir nur Freunde, auch wenn es sich nicht nur wie eine Freundschaft angefühlt hatte, denn da war eindeutig mehr zwischen uns.
Der Sex, den ich mit ihm im Lagerraum von Alice’ Buchladen gehabt hatte, war unbeschreiblich schön und intensiv gewesen, aber zu dieser Zeit hatte es mich einfach verwirrt und ich war mehr als nur froh, dass Edward dazu bereit gewesen war, uns eine Chance zu geben.

Die Wochen, die ich mit ihm zusammen war, zählten zu den schönsten Wochen meines Lebens.
Edward war so ein wundervoller Mensch und er gab mir das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.
Dass meine Gefühle für ihn immer größer wurden, stellte ich erst mit der Zeit fest.
Die Schmetterlinge in meinem Bauch nahmen an Intensität zu und meine Gefühle für ihn wurden immer deutlicher.
In den letzten Tagen hatte ich versucht, meinen Verstand so gut es ging abzuschalten und nur auf das zu hören, was mein Herz mir sagte, denn dort gab es keine Komplikationen, keine Hürden, es gab einfach nur uns beide – Edward und Bella – und das war ein verdammt schönes Gefühl.
Ich hatte keine Lust mehr, auf dieses verdammte Versteckspiel, auch wenn ich diejenige von uns war, die es unbedingt geheim halten wollte, einfach aus Angst, dass jemand anderes verletzt werden könnte, wenn es mit uns beiden nicht klappen würde, doch die Wahrheit war, dass ich in Wirklichkeit Angst davor hatte, selbst verletzt zu werden.

Edward wurde von allen Seiten angehimmelt.
Egal ob es auf einer Schulveranstaltung, im Kino oder in einem Restaurant war, er zog die Blicke aller Frauen in seiner Umgebung an sich und um ehrlich zu sein, konnte ich es diesen Frauen nicht einmal verübeln.
Es war nicht nur Edwards Aussehen, sondern auch seine Ausstrahlung, die so anziehend auf so viele Frauen wirkte.
Ich hatte Angst, dass ihm unsere Beziehung auf Dauer langweilig werden würde, sobald wir nicht mehr ein Geheimnis daraus machten.
Was hatte ich ihm schließlich schon zu bieten?
Aber eins wurde mir bewusst: Ich war es uns schuldig!
Wir mussten herausfinden, wie sich die Beziehung zwischen uns entwickeln würde und das würden wir niemals schaffen, wenn wir es nicht endlich unseren Töchtern sagten.

Doch da war noch etwas anderes!



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Teaser Kapitel 28

Edward POV 


„Was ist?“, fragte Bella mich neugierig, da sie natürlich sofort mitbekommen hatte, dass ich wie ein Verrückter grinsend durch die Gegend lief.
„Nichts… Ich freue mich nur, dass wir hier zusammen sind und gemeinsam den Abend verbringen.“
„Ja… Das ist unser erstes Weihnachten hier… Und das zweite Mal, in dem ich den Schnee bewundern kann“, erklärte sie mir lächelnd und warf einen Blick aus dem Fenster.
Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass sie den Schnee mochte, denn da sie auch immer so unheimlich schnell fror, hätte ich eher gedacht, sie würde den Schnee verabscheuen, aber dem war nicht so.
„Ach ja.. Vorher kanntest du ihn ja nicht wirklich. Nur aus dem Fernsehen“, bemerkte ich leise lachend und sie stieß mir ihren Ellbogen in die Seite.
„Mach dich nur über mich lustig, Cullen. Das wirst du noch bereuen!“ Sie warf mir einen gespielt drohenden Blick zu und ich war beinahe in Versuchung geraten, sie hier vor allen Anwesenden zu küssen, hielt mich aber im letzten Moment noch zurück.
So zu tun, als wären wir nur befreundet war nicht immer sehr einfach, denn manchmal wollte ich sie einfach küssen, musste mich aber immer wieder daran erinnern, dass ich es erst später tun könnte.
Trotzdem wusste ich, dass dieses Versteckspiel ja auch bald ein Ende haben würde, also musste ich nicht mehr lange warten und konnte allen zeigen, was für eine wunderschöne Frau an meiner Seite war.

„Edward…?“, hörte ich eine mir bekannte Stimme sagen und stirnrunzelnd sah ich mich um.
Direkt hinter mir stand Monica. Ich hatte sie schon unheimlich lange nicht mehr gesehen und wenn ich mich recht erinnerte, dann musste es acht Jahre her gewesen sein.
„Monica…!“ Ich war immer noch ein wenig verdutzt, sie hier zu sehen und als sie mich anlächelte, konnte ich nicht anders, als ihr Lächeln zu erwidern.
Sie sah noch immer fantastisch aus, dass musste man ihr lassen und sie umarmte mich herzlich.
Nach Tanya war Monica die erste Frau gewesen, mit der ich eine Beziehung geführt hatte, welche sogar fast ein Jahr lang gehalten hatte und Emily hatte sie sogar auch gemocht, aber bei ihr konnte man auch einfach nicht anders.
Erst nach ihr fingen meine ganzen Frauengeschichten an, aber daran wollte ich jetzt in diesem Moment nicht denken.
„Was machst du denn hier?“, fragte ich noch immer vollkommen verdutzt und sie warf mir einen gespielt empörten Blick zu.
„Das ist aber nicht gerade eine nette Begrüßung, Edward!“
„Tut mir leid, ich bin nur so überrascht…“, gestand ich ehrlich und sie lächelte wieder.



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Teaser Kapitel 27

Bella POV 

So wie es beim Elternabend der Fall gewesen war, bemerkte ich wieder all die Blicke der Mütter auf Edward und dieses Mal störten mich diese Blicke sogar mehr, als es noch vor wenigen Wochen der Fall gewesen war.
Dieses Mal konnte Jacob nicht da sein, damit er wenigstens eine Hälfte der Aufmerksamkeit bekommen würde.
Ausgerechnet heute hatte er außerhalb von Chicago einen geschäftlichen Termin, allerdings musste ich ihm versprechen, ein Stück Kuchen übrig zu lassen.
Edward schien froh darüber zu sein, dass Jake keine Zeit hatte.
Ich wusste ja, dass es Edward irgendwie wurmte, dass Jake und ich uns noch immer so gut verstanden, aber er musste verstehen, dass sich zwischen uns, über all die Jahre hinweg, eine wunderbare Freundschaft entwickelt hatte.
Dass Edward jetzt wusste, dass Jake und ich Sex gehabt hatten, machte die Situation nicht gerade leichter, aber es war mich sehr wichtig, dass sich diese beiden Männer in meinem Leben verstanden.

„Dad!“, rief eine weibliche Stimme, die eindeutig zu Emily gehörte und schon bald erkannte ich den rotblonden Schopf, der sich auf uns zu bewegte.
Das Lächeln auf ihrem Gesicht, machte sie nur noch hübscher, als sie es eh schon war und wenn sie jetzt noch nicht allen Jungs den Kopf verdrehte, so würde sie es spätestens in ein paar Jahren bei allen Männern tun, genau wie meine Tochter.
„Hey mein Schatz“, begrüßte Edward seine Tochter, woraufhin sie ihn kurz umarmte und ihm einen Kuss auf die Wange gab.
Auch mich umarmte sie, doch weder ich, noch Edward, konnten diese Umarmung erwidern, da wir immer noch die verschiedenen Kuchensorten mit uns herumschleppten.
„Kommt mit! Ich zeig euch, wo ihr aufbauen könnt“, wies uns Emily an, nachdem sie fertig war uns zu begrüßen und führte uns an zahlreichen Ständen vorbei, ehe wir an unserem gelangten.

Ich konnte Nessie erkennen, wie sie etwas abseits stand und mit einen Jungen redete, den ich als Jackson wieder erkannt hatte.
Das Leuchten in ihren Augen war nicht zu übersehen und ich freute mich wirklich für meine kleine Tochter.
Die erste Liebe war ein wundervolles Gefühl und begleitete einen durch das ganze Leben.
Alles war noch so neu, man sammelte seine ersten Erfahrungen und alles was man tat, war zum ersten Mal.



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Teaser Kapitel 26

Edward POV 

„Das mit dem Teppich tut mir leid“, sagte sie und reichte mir eine Tasse Kaffee, die sie anscheinend schon für mich zubereitet hatte.
Ich nahm den Kaffee dankend an und zuckte mit den Schultern.
„Mach dir keinen Kopf, Liebling. Es ist nur ein Teppich, den kann man ersetzen. Außerdem musst du dich nicht entschuldigen“, versicherte ich ihr und küsste ihre Wange.
„Hm, da ich dich ja inzwischen sehr gut kenne würde ich behaupten, dass der Teppich wahrscheinlich mehr gekostet hat als meine Monatsmiete.“
Ich verdrehte die Augen und seufzte leise.
Da war es schon wieder.
Bella und ich waren uns in so einigen Dingen einig, aber wenn es um das Thema Geld ging, waren wir vollkommen unterschiedlicher Meinung.
„Bella, es ist nur Geld. Ich werde einfach einen neuen Teppich besorgen.“
Für mich wäre diese Diskussion damit eigentlich beendet gewesen, aber ich hätte es besser wissen müssen.
Früher war das nie ein Problem gewesen.
Ich hatte meine Kreditkarte gezückt, keine Frau mit der ich zusammen gewesen war, hatte sich jemals beschwert, aber das war einfach nicht zu vergleichen.
Bella war da vollkommen anders und ehrlich gesagt war ich mehr als nur froh darüber.

„Ich werde dir zumindest die Reinigungskosten erstatten…“, erwiderte sie und ich sah an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie im Kopf überschlug, wie viel Geld sie noch zur Verfügung hatte.
Insgeheim ärgerte es mich schon, dass sie sich nicht zumindest ein bisschen von mir helfen ließ.
Ich hatte Geld und das nicht gerade wenig und sie musste jeden einzelnen Cent gleich drei Mal umdrehen und weigerte sich dazu noch, Hilfe von mir anzunehmen.
Doch egal wie oft ich auch versuchte sie zu überreden – es war sinnlos.
Also beschloss ich ihr einfach zuzustimmen, denn ich wollte mich nicht wegen eines Teppichs mit ihr streiten.
„Okay… Wenn du das so möchtest. Du zahlst die Hälfte.“
Ich sah, wie sie ihren Mund öffnete und schon protestieren wollte, aber ich kam ihr zuvor.



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Teaser Kapitel 25

Bella POV 

Leise drehte ich mich um und schlich mich wieder in die Küche.
Jetzt, wo ich mir sicher war, dass zwischen den beiden alles in Ordnung zu sein schien, wollte ich ihnen die Zeit geben, sich anzunähern.
Je eher Edward und Nessie gut miteinander auskamen, desto eher könnten wir unserem Versteckspiel ein Ende bereiten.
Doch auch wenn die zwei sich verstanden, das hieß noch lange nicht, dass Nessie und Emily uns auch als ein Paar akzeptierten und ich hatte Angst, wie sie darauf reagieren würden.
Ein Fehler von Edward oder von mir, könnte dazu führen, dass wir eine Freundschaft zerstören würden und das wollte ich um alle Fälle verhindern.
Nessie hatte damals in Phoenix nicht so viele Freunde, aber die, die sie hatte, waren nichts im Vergleich zu der Freundschaft, die sie mit Emily verband und ich würde es mir niemals verzeihen, wenn ich das Band zwischen den beiden zerstören würde.

Gerade als ich mir meine zweite Tasse Kaffee eingeschenkt hatte, merkte ich, wie ich von hinten von zwei Armen umschlungen wurde.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich wusste, dass es sich dabei nur um Edward handeln konnte, erkannte ich ihn an seinem unwiderstehlichen Duft.
Ich war so mit meinen Gedanken und dem bevorstehenden Gespräch beschäftigt gewesen, dass ich gar nicht bemerkt hatte, wie er den Raum betreten und sich an mich herangeschlichen hatte.
„Hey“, flüsterte er mir in mein Ohr und hauchte einen Kuss auf meinem Nacken, was dazu führte, dass ich am ganzen Körper eine Gänsehaut bekam.
„Hey“, hauchte ich zurück, setzte meine Tasse auf die Theke ab und drehte mich zu ihm herum.
„Ihr zwei scheint euch ja doch gut zu verstehen“, sprach ich ihn sofort auf seine Begegnung mit Nessie an, bevor wir nachher ein etwas ernsteres Thema einschlagen würden.
„Ja, du hast eine tolle Tochter“, bestätigte er mir und sah lächelnd auf mich hinab.



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Teaser Kapitel 24

Edward POV 

„Ich bin im Arbeitszimmer…“, antwortete ich ihr und erhob mich von meinem Schreibtischstuhl.
Ich versuchte mich wieder ein wenig zu beruhigen, doch so schnell klappte das bei mir meistens nie.
Als Bella in meinem Sichtfeld erschien, zwang ich mir ein Lächeln auf und als sie dieses strahlend erwiderte, vergaß ich sogar wirklich für einen Moment meine Sorgen.
Ich streckte meine Hand nach ihrer aus und zog sie in eine feste Umarmung.
Sie schien ein wenig erschrocken über meine stürmische Begrüßung zu sein, aber letztendlich schien sie sich zu freuen.
Ich drückte sie wieder ein kleines Stückchen von mir weg und meine Hände legten sich an ihre Wangen, bevor ich mich zur ihr beugte und meine Lippen auf ihre legte.
Vorher hatte ich mich so gefühlt, als würde ich ertrinken, doch erst jetzt fühlte ich mich wieder vollkommen.
Sie hatte mir gefehlt, dass merkte ich eindeutig und außerdem wollte ich die Dinge, die an diesem bescheuerten Tag passiert waren, vergessen.
Jetzt wollte ich einfach nur die gemeinsame Zeit mit ihr genießen.
Ihre Hände schlangen sich um meinen Nacken und sie ließ es zu, dass ich sie an die Wand drückte.
Meine Hände wanderten von ihren Wangen an ihrem Körper entlang, ich wollte jeden einzelnen Zentimeter ihres Körpers berühren, doch es dauerte nicht lange bis ich spürte, wie sich ihre Hand an meine Brust legte und sie mich sanft aber bestimmt von sich wegdrückte.

„Edward… was ist los?“
Ich schloss für einen kurzen Moment meine Augen und legte meine Stirn an ihre.
Natürlich war ihr aufgefallen, dass ich vollkommen durcheinander und aufgekratzt war.
So war Bella nun einmal. Ihr entging einfach keine meiner Stimmungen.
„Heute sind einige Dinge passiert, aber ich will nicht darüber reden…“, sagte ich leise und öffnete meine Augen.
Augenblicklich fiel mir auf, wie Bella ihren Blick von mir abwandte und in die Richtung meines Schreibtisches sah und dann wieder zu mir.
„Du hast wieder getrunken… Was ist los? Du hast vorhin Jake getroffen…“, sagte sie und sah mich mit einem forschenden Blick an.
Natürlich wusste sie von dem treffen, denn schließlich hatte Jake es ihr ja am Telefon erzählt und ich seufzte leise.
„Ja… Aber das ist nicht das Einzige, was mich so fertig macht“, gab ich leise seufzend zu und Bellas Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig.
Augenblicklich sah sie unheimlich besorgt aus und strich mit ihrer Hand an meiner Wange entlang.
„Was ist passiert? Erzähl es mir…“ Es war eine unausgesprochene Bitte und ich zögerte einen Moment, bevor ich schließlich zu erzählen begann.
Ich wollte ihr einfach nichts mehr verheimlichen, ich hatte genug davon, Leuten irgendwelche Dinge zu verschweigen.
„Ich habe darüber nachgedacht, ob du mir vielleicht einige Dinge verschweigst und ich habe Angst, dass ich dich eigentlich gar nicht richtig kenne…“, gestand ich und Bella warf mir einen verwirrten Blick zu.
„Aber ich verschweige dir nichts, Edward… Wie kommst du darauf?“, fragte sie und lächelte dann liebevoll.
Sie war so eine wundervolle Frau und augenblicklich trat mir mein schlechtes Gewissen in meinen Hintern.



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Teaser Kapitel 23

Bella POV 

„Ich habe euch etwas zu sagen“, verkündete Jake, sobald wir drei an dem kleinen Esstisch in der Küche saßen und damit anfangen wollten, unser Essen zu uns zu nehmen.
Grinsend hatte er seine Hände unter seinem Tisch versteckt und starrte Nessie und mich immer abwechselnd an.
Abwartend sahen wir zu ihm zurück, aber es kam kein weiteres Wort über seine Lippen.
„Hast du im Lotto gewonnen?“, fragte ihn unsere Tochter mit hochgezogenen Augenbrauen und starrte ihn weiterhin an.
„Nein“, antworte Jacob, klärte uns aber noch immer nicht auf.
Sollte das ein „Frage-Antwort“ Spielchen werden?
„Hast du eine Wohnung gefunden?“, riet ich drauf los und ging einfach auf sein neuestes Spielchen ein.
„Auch nein“, gab er wieder nur grinsend von sich und sah weiterhin von einem zum anderen.
Normalerweise wäre ich von seinen üppigen Antworten genervt gewesen, aber heute konnte mich wohl nichts dazu bringen, meine gute Laune zu verlieren.
„Ich habe jemanden kennen gelernt“, verriet er uns endlich und strahlte nur noch mehr.
Nessie und ich sagten nichts.
Gleichzeitig sahen wir uns an, es war eine wortlose Kommunikation zwischen Mutter und Tochter.
Jacob hatte jemanden kennen gelernt? Das konnte nichts Gutes bedeuten.

„Aber du bist doch noch verheiratet. Das ist illegal!“, warf Nessie an und sah ihn aus großen Augen an.
Ich musste mir auf meine Lippen beißen, damit ich nicht laut anfing zu lachen und wenn ich mir Jakes Gesichtsausdruck ansah, musste ich mich wirklich zusammenreißen.
Der Arme wirkte völlig verwirrt, aber das Grinsen war noch immer nicht aus seinen Lippen gewichen.
„Dad, hier ist es verboten, zwei Frauen auf einmal zu heiraten“, fing Nessie wieder an und ich konnte aus ihrer Stimme heraushören, dass auch sie sich ein Lachen verkneifen musste.
Jake war wirklich unverbesserlich, wenn es um Frauen ging.
Ich verstand sowieso nie so wirklich, warum er sich immer so schnell in eine neue Ehe stürzen musste, kaum dass seine Scheidung schon durch war und in diesem Fall, war er gesetzlich immer noch ein verheirateter Mann.



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Teaser Kapitel 22

Edward POV 


„Du wirst sicherlich ein fantastischer Onkel sein, genauso wie du ein toller Vater warst und auch bist“, sagte sie in die Stille hinein und ich warf ihr einen verwunderten Blick zu.
Ich sah mich nicht als guten Vater, früher vielleicht einmal in den ersten Jahren, aber jetzt?
Man hatte ja gesehen, wie sich das alles zwischen Emily und mir entwickelt hatte!
Jetzt mussten wir wieder von vorne anfangen und uns erst einmal neu kennen lernen.
Wir mussten die Vergangenheit hinter uns lassen und in die Zukunft blicken.
Bella schien meinen verwirrten Blick zu bemerken und lächelte mich liebevoll an.
„Ja, du hast Fehler gemacht, aber niemand ist perfekt. Dass du ein toller Vater bist zeigt sich doch schon alleine daran, dass du an ihr Wohl gedacht hast. Du wolltest sie damit nur beschützen. Natürlich wird sie es dir sicherlich übel nehmen, aber sie liebt dich von ganzem Herzen und wird dir das verzeihen. Du hast nur dein eigentliches Ziel verloren, aber du bist gerade auf dem besten Weg, wieder alles in die geregelte Bahn zu leiten. Du wirst das schaffen, ich glaube an dich.“
Ihre schokoladenbraunen Augen sahen mich mit einem ernsten Ausdruck an.
Sie meinte diese Worte genau so, wie sie es sagte und ich war erstaunt, dass sie wirklich so gut von mir dachte.
Natürlich hatte sie Recht. Jeder machte einmal Fehler, aber trotzdem fühlte ich mich noch immer schuldig und musste diese Sache bald loswerden, sonst würde ich wohlmöglich noch durchdrehen.
„Danke…“, sagte ich, immer noch sichtlich beeindruckt von ihren ehrlichen Worten.
„Danke wofür?“
„Danke dafür, dass du bei mir bist. Das du einfach nur du bist und mir sagst, was du denkst. So etwas habe ich wirklich ein gebraucht“, erklärte ich ihr und musterte ihr Gesicht.
Sie lächelte und kuschelte sich ein wenig enger an mich.



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Teaser Kapitel 21

Bella POV 


Die richtige Auswahl der Klamotten fiel mir wirklich schwer.
Ich wollte nichts anziehen, was zu schick aussah, aber etwas Alltägliches wollte ich nun auch nicht tragen.
Und was war mit der Unterwäsche?
Sollte ich da auch eine passende Auswahl treffen, nur für den Fall der Fälle?
Mir war klar, dass ich diesem Mann nicht lange widerstehen könnte, weshalb ich, vorsichtshalber, meinen blauen BH mit dem dazu passenden Höschen heraussuchte, welche ich vor längerem zusammen mit Alice beim Shoppen ergattert hatte.
Er war nicht zu reizvoll, aber auch nicht zu langweilig, also genau das Richtige für diesen Abend.
Nach längerer Überlegung hatte ich mich für eine schwarze Stoffhose und einer Bluse entschieden, welche ungefähr denselben Farbton wie die Unterwäsche hatte, die ich tragen wollte.
Die ersten paar Knöpfe ließ ich offen, nur so viel, dass man einen leichten Ansatz meiner Brüste erkennen konnte, wenn man in meiner Nähe war.

Ich war schon wirklich gespannt darauf, was Edward leckeres zubereiten würde.
Er war der erste Mann in meinem Leben, der etwas für mich kochen würde.
Jake war nicht gerade das, was man einen guten Koch nennen konnte, weshalb ich immer diejenige war, die etwas für uns zubereitet hatte.
Sogar mein Dad hatte nie für meine Mom und mich gekocht. Wenn es darum ging, dann war er sogar schlimmer als Jake.
Für mich war es wirklich etwas besonderes, dass Edward für mich kochen wollte und es, laut eigener Aussage, sogar konnte.



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Teaser Kapitel 20

Edward POV


„Was haben wir uns nur dabei gedacht?“, fragte ich sie und strich ihr eine Haarsträhne zur Seite, die ihr ins Gesicht gefallen war.
„Wobei?“ Sie sah mich mit großen Augen an und schien ein wenig verwirrt zu sein.
„Diese Freundschaft kann doch einfach nicht klappen…“, murmelte ich und schaffte es einfach nicht mehr, meinen Blick von ihren wunderschönen Lippen abzuwenden.
Natürlich hatte ich sie schon einmal geküsst, aber es war kein richtiger Kuss gewesen und in diesem Moment wollte ich nichts mehr, als das.
Sie küssen.
Meine Hand verweilte an ihrer Wange und ich wartete einen Moment, bevor ich mich schließlich zu ihr herunter beugte.
Ihre Lippen waren leicht geöffnet, ihr Atem beschleunigte sich und sie sah mich mit großen Augen an.
Ich war mir nicht sicher, ob dafür jetzt der richtige Zeitpunkt war, aber wer konnte schon sagen, wann dieser ‚richtige Augenblick‘ da sein würde?
Ob es ihn jemals geben würde.
Meine Lippen berührten ihre nur ganz sanft, es war wie ein leichter Hauch und doch war es noch kein Kuss.
Ich wollte gerade endlich meine Lippen auf ihre legen, als es mehrere Male an der Tür klingelte.

Bella zuckte augenblicklich erschrocken zusammen und sah mich mit einem erschrockenen Blick an.
Ich schloss meine Augen und verfluchte diese Türklingel innerlich.
Hätte es nicht erst ein wenig später klingeln können?
Und wieso hörte dieses verdammte Klingeln nicht endlich auf?
„Ähm… Ich sollte vielleicht…“, sagte Bella noch immer ein wenig durch den Wind und deutete mit ihren Zeigefinger zur Tür.
Ihre Wangen hatten einen leichten rosa Farbton angenommen und sie blinzelte, während sie mich unentwegt ansah.
„Ja…Das solltest du vielleicht“, murmelte ich, immer noch enttäuscht darüber, dass uns dieser Moment zerstört worden war und rutschte vorsichtshalber ein kleines Stück von ihr weg.
Ich beobachtete Bella dabei, wie sie sich von dem Sofa erhob und noch einen kurzen Blick über ihre Schulter zu mir herüber warf, bevor sie schließlich zur Tür ging und diese öffnete.




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Teaser Kapitel 19

Bella POV

Nachdem ich uns etwas Leckeres zu Abend gekocht hatte und die Küche nun auch wieder sauber war, baten mich Emily und Vanessa noch darum ihnen Gesellschaft zu leisten und mir noch einen Film mit ihnen anzusehen, bevor Emily nach Hause gehen würde.
An dem Ort, wo auch der Mann lebte, mit dem ich geschlafen hatte.
Ich wusste, dass Emily wieder zu ihrem Vater gezogen war.
Doch Edward war nicht derjenige gewesen, der mir davon berichtet hatte.
Wie denn auch, wenn ich seine Anrufe ignorierte und ihm aus dem Weg ging?
Es war Nessie gewesen, die mir diese Botschaft mitgeteilt hatte und am liebsten hätte ich Edward sofort angerufen und ihm gesagt, wie sehr ich mich darüber freute.
So sehr hatte er sich gewünscht, dass Emily wieder zu ihm zog und sich sein Verhältnis zu ihr besserte.
Ich war stolz auf ihn. Stolz darauf, dass er sich so sehr verändert hatte, dass es auch seiner Tochter aufgefallen war.
Dies war der erste Schritt in die richtige Richtung und ich konnte mir vorstellen, wie glücklich er über dieses Ereignis in seinem Leben war.
Schade war nur, dass ich diesen Moment nicht mit ihm teilen konnte. Ich wollte es, aber wenn ich ihn jetzt sehen oder mit ihm sprechen würde, könnte ich es nicht aushalten.
Er würde mich jetzt nicht mehr brauchen… Emily war wieder zu Hause und er war auf dem besten Weg den bösen Edward hinter sich zu lassen.
Der Gedanke, dass ich für ihn überflüssig wurde, schmerzte.
Meine Gefühle waren noch immer ein Chaos und ich konnte ihm einfach nicht gegenübertreten, solange ich, was meine Emotionen betraf, noch ein Wrack war.